Ein Bericht der Sonntagspresse hat für viel Aufregung gesorgt. Die Schweiz habe Deutschland verboten, schweizerische Munition in die Ukraine zu reexportieren. Die Rede war von einem Schützenpanzer mit dem Namen Marder. Doch dieser Panzer verwende Schweizer Munition und sei unnütz, wenn die Schweiz keine Munition liefere. Ergo sei indirekt die Schweiz schuld, wenn der Marder jetzt nicht in die Ukraine geliefert werden könne, denn: ohne Munition keine Verteidigung.

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Zu entscheiden hatte das Staatssekretariat für Wirtschaft (Seco), geführt durch Bundesrat Guy Parmelin (SVP). Das Seco kontrolliert das Verbot der Verwendung von Schweizer Munition durch Kriegsparteien. Der Grund: das Kriegsmaterialgesetz. Dieses und die ergänzende Verordnung verbieten dies aus Neutralitätsüberlegungen.