Am Flughafen Berlin-Brandenburg (BER) geht am Mittwoch gar nichts mehr. Mit einem Warnstreik will die Gewerkschaft Verdi Druck auf die Lohnverhandlungen aufbauen.

Zum Streik aufgerufen wurden die Beschäftigten der Luftsicherheit, der Bodenverkehrsdienste und der Flughafengesellschaft. Da damit für den Flughafenbetrieb zentrale Arbeitsbereiche bestreikt werden, kündigte der Berliner Flughafen am Montag an, dass am 25. Januar kein Passagierverkehr stattfinden werde. Rund 300 Starts und Landungen wurden annulliert, rund 35'000 Passagiere sind betroffen.

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In der Folge wurden auch am Flughafen Zürich alle geplanten Flüge von und nach Berlin gestrichen, wie der grösste Schweizer Airport auf Anfrage durch die Nachrichtenagentur AWP am Mittwoch sagte. Betroffen seien dabei je sechs Swiss-Verbindungen von Zürich nach Berlin und retour.

Betroffene Passagiere wurden am Montag informiert

Laut einem Swiss-Sprecher sind insgesamt rund 1400 Passagiere von den Streichungen betroffen. Sie seien am Montag unmittelbar nach Bekanntgabe des Streiks per E-Mail oder SMS informiert worden.

Die Passagiere wurden dabei automatisch auf den nächsten Tag umgebucht. Zudem gab es auch die Möglichkeit, einen Tag früher zu fliegen. Dazu habe Swiss das Angebot am Dienstag und Donnerstag ausgebaut und setze grössere Flugzeuge ein. Reisenden, die nur am Mittwoch fliegen konnten, erstattet die Airline den Ticketpreis vollumfänglich zurück, wie der Sprecher weiter betonte.

(awp/mth)