Die Geschäftsidee? Unsere Technologie kann Objekte, Räume, Städte oder den ganzen Planeten als fotorealistisches, digitales 3-D-Modell «scannen» – so realistisch, dass die Modelle von blossem Auge nicht von der Realität zu unterscheiden sind.

Wie ist sie entstanden? Während einer Zugfahrt von Delft nach Maastricht.

Warum der Name? Eine normale Kamera hat einen «Mount», der die Linse mit dem Gehäuse verbindet. Bei unserer ­Kamera ist dies nicht mehr nötig, was uns zum Namen Nomo («no mount») inspiriert hat. Nomoko kam dann besser an als Nomo.

Womit erzielen Sie die Umsätze? Anfänglich durch das Anbieten von 3-D-Modellen für die Entertainment-Industrie. Nomoko übernimmt das «3D Capturing», die Story kommt von den neu entstehenden Virtual-Reality-Studios.

Die Vision? Die Welt als 3-D-Modell zu erfassen und so die grösste Datenbank an 3-D-Objekten aufzubauen. In Zukunft kann man so ein Game in wenigen Stunden bis Tagen erstellen – heutzutage braucht dies mehrere Monate, wenn nicht Jahre.

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Die grösste Herausforderung? Unsere Firma muss sich sehr früh global positionieren. Die Kunden sind in L.A., Berlin, London, Helsinki, Vancouver. Unser Research und Development ist in Zürich, die Kameraproduktion in Japan.

Der bisher grösste Erfolg? Ein Team von über zehn brillanten Köpfen zusammenzubringen und für eine Vision zu begeistern.

Das Überraschendste bisher? Der Gewinn des Pionierpreises der Zürcher Kantonalbank und des Technoparks im April 2016.

Der nächste Schritt? Kundenakquise und Abschluss der nächsten Finanzierungsrunde.

Website: http://nomoko.­camera // Gegründet: Juni 2015 // Firmensitz: Zürich // Gründer: Nilson Kufus (29), CEO; Kevin Mersch (31), CTO; Vincent Pedrini (31), CFO // Anzahl Mitarbeiter: 14 // Umsatzziel für 2016: 0 Franken // Profitabel ab: 2018.