Unter Einrechnung der Verkäufe von der Onlineapotheke Medpex erzielte die Thurgauer Zur-Rose-Gruppe im Geschäftsjahr 2019 ein Umsatzwachstum von 30 Prozent auf rund 1,5 Milliarden Franken.

Damit konnte die Gruppe ihre Stellung als grösste Online-Apotheke Europas weiter ausbauen. Besonders in Deutschland stieg der Verkauf um 45 Prozent auf fast eine Milliarde Franken, teilte die Zur Rose-Gruppe mit. 

Wachstum in der Schweiz um 5,2 Prozent

Mit der Integration der Versandapotheke apo-rot hat Zur Rose nun verschiedene Geschäftsbereiche im deutschen Heerlen gebündelt und den Standort Hamburg aufgegeben.

Aber auch in der Schweiz steigerte Zur Rose den Umsatz trotz Preissenkungen, die sie durch Regulatorien hat vornehmen müssen. Der Umsatz stieg um 5,2 Prozent auf 554 Millionen Franken, heisst es. Dabei habe sich auch das Schweizer Ärztegeschäft positiv entwickelt. 

Joint Venture mit Medbase von Migros

«Die Einführung des elektronischen Rezepts bedeutet für die telemedizinische Betreuung von Patienten in Deutschland einen grossen Fortschritt», heisst es in der Mitteilung. Die Zur Rose-Gruppe hat mit ihrer Onlineapotheke Doc Morris eine Kooperation mit KRY abgeschlossen, bei der eine «vollständige digitale Versorgung des Patienten» sichergestellt werden soll. 

KRY bietet den Patienten digitale Arzttermine per Video. Bei Bedarf stellt der behandelnde Arzt ein elektronisches Rezept aus, das dann online oder vor Ort eingelöst werden kann. 

Dazu kam auch das Joint Venture von Zur Rose und Medbase, das zur Migros gehört. Sie führen dieses Jahr die Shop-in-Shop-Apotheken und den Webshop gemeinsam über zwei Joint Ventures.

Shop Apotheke Europe: Auch Zur-Rose-Hauptkonkurrentin wuchs 2019 um 30 Prozent

Die Shop Apotheke Europe dürfte im Geschäftsjahr 2019 um rund 30 Prozent gewachsen sein. Dies ergeben provisorische Ergebnisse. Danach erreichte der Umsatz rund 701 Millionen Euro – 2018 waren es 540 Millionen gewesen.

Die bereinigte Ebitda-Marge lag nach den vorläufigen Berechnungen ebenfalls innerhalb des prognostizierten Korridors von -2,0 bis -2,3 Prozent. 

Basis des Umsatzwachstums, so die Mitteilung aus dem Konzernsitz im niederländischen Venlo, war die Erhöhung der Anzahl aktiver Kunden in Europa von 3,5 auf rund 4,7 Millionen. Oder anders: Der Umsatzanstieg ist nahezu vollständig (28 Prozent) auf organisches Wachstum zurückzuführen.

(tdr)

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