Die Zurich Insurance Group hat im laufenden Jahr nach neun Monaten trotz Corona in der Schadenversicherung etwas mehr an Prämien eingenommen. Dagegen kam es im Neugeschäft der Lebensversicherung zu einem Rückgang.

Im grösseren Geschäftsteil Schaden­ und Unfallversicherung (P&C) stiegen die Bruttoprämien von Januar bis September leicht um 3 Prozent auf 27,3 Milliarden US-Dollar. Um Währungseffekte und Übernahmen bereinigt nahm das Volumen im gleichen Umfang zu, wie die Zurich am Donnerstag mitteilte. Geholfen hätten dabei weiter steigende Prämiensätze und Wachstum mit Firmenkunden.

Insgesamt ist die Zurich in der Schadensparte etwas langsamer gewachsen als noch im ersten Halbjahr, als man bereinigt um 4 Prozent zulegen konnte. Die wenigen Analysten, die im Vorfeld der Publikation Schätzungen veröffentlicht haben, hatten allerdings lediglich mit einem Volumen von 26,5 Milliarden gerechnet.

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Keine Angaben zur Ergebnisentwicklung

Zu den ersten neun Monaten veröffentlicht die Zurich nur wenige ausgewählte Kennzahlen und macht keine Angaben zur Ergebnisentwicklung. Für die Lebensversicherung werden etwa Daten zur Entwicklung im Neugeschäft vorgelegt. Dort brach das Jahresprämienäquivalent (APE) um beinahe einen Fünftel auf 2,57 Milliarden Dollar ein. Die Kennzahl setzt sich aus den neu dazu gewonnenen laufenden Prämien und 10 Prozent der Einmalprämien aus dem Neugeschäft zusammen.

Bereinigt um Währungseffekt und Akquisitionen ging die APE-Kennzahl im Lebengeschäft noch um 8 Prozent zurück. Auf das Neugeschäft hätten vor allem die von der Politik verordneten Einschränkungen im Zuge der Coronakrise eingewirkt, heisst es. Im Schaden- und Unfallgeschäft beziffert die Zurich derweil die Belastung aus Coronaschäden nach wie vor mit rund 450 Millionen Dollar. Das meiste davon wird für Betriebsunterbrüche an Kunden bezahlt.

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(awp/gku)

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