Bei der UBS wird Home Office zum Alltag: Bis zu zwei Drittel der 72'000 Angestellten weltweit können künftig wählen, ob sie ins Büro gehen wollen, wie die «Financial Times» meldet und die UBS auf Anfrage bestätigt. Bislang wollte die Grossbank nur bis zu einem Drittel der Beschäftigten die Telearbeit  ermöglichen. Unter dem neuen Chef Ralph Hamers nimmt die UBS nun eine noch lockerere Haltung an.

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Mit diesen neuen Regeln wollen die UBS und andere europäische Grossbanken auch auf dem Arbeitsmarkt punkten: Es wird ihnen im «War for Talent» - dem Kampf um die besten Angestellten - einen Vorteil verschaffen und sie als attraktive Arbeitgeber erscheinen lassen. Denn bei der US-Konkurrenz wird Telearbeit nicht gern gesehen: JP Morgan Chase, Goldman Sachs und Morgan Stanley haben ihre Leute zurück ins Büro gerufen.

Doch auch bei der UBS gelten für das Home Office einige Bedingungen. «Wir wollen euch die Flexibilität für hybrides Arbeiten (eine Mischung aus Heim- und Büroarbeit) ermöglichen, wenn es die Rolle, die Aufgabe und der Standort zulassen», heisst es in einem Notiz an die Mitarbeitenden laut «FT». Für gewisse Aufgaben – etwa Sitzungen – müssten aber auch flexibel arbeitende Angestellten im Büro erscheinen.

(mbü)

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