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Urteil
Prostituiertenmörder muss 18 Jahre hinter Gitter

Strafgericht Basel-Stadt: 18 Jahre für Mord unter Drogeneinfluss. Keystone

Ein Portugiese muss wegen dem Mord an einer Prostituierten in Basel für 18 Jahre ins Gefängnis. Die Verteidigung hatte lediglich auf Totschlag plädiert. Doch das Gericht folgte weitgehend der Anklage.

Veröffentlicht am 14.09.2016

Der Mann, der in Basel eine Prostituierte mit 37 Messerstichen getötet hat, muss für 18 Jahre hinter Gitter. Das Strafgericht Basel-Stadt hat den 45-jährigen aus Angola stammenden Portugiesen am Mittwoch des Mordes schuldig befunden.

Mit seinem Strafmass liegt das Gericht nur gerade ein Jahr unter dem Antrag der Staatsanwaltschaft. Die Verteidigung hatte dagegen auf Totschlag plädiert und eine Freiheitsstrafe von vier Jahren und neun Monaten verlangt.

Kokain konsumiert und Wodka getrunken

Ereignet hat sich die Tat am 7. Mai 2015 an der Hegenheimerstrasse in Basel. Der Mann hatte sein aus Kamerun stammendes späteres Opfer über eine ihm bekannte Prostituiertenvermittlerin zu sich nach Hause bestellt. Vor den mehrfachen sexuellen Handlungen hatte er Kokain konsumiert und Wodka getrunken.

Nach der Tat flüchtete der Vater von mehreren Kindern über Frankreich nach Marokko. Die Flucht finanzierte er mit Geld, das er sich nach der Tat unter einem Vorwand von einer Betreuerin eines kirchlichen Vereins erschlichen hatte. Am 3. Juni letzten Jahres stellte er sich der spanischen Polizei und wurde später an die Schweiz ausgeliefert.

(sda/gku/ama)

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