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Krasnojarsk
Soldaten bei Flugzeug-Unglück in Sibirien verletzt

Eine Ilyushin IL-18, hier auf dem Dübendorfer Militärflugplatz. Keystone

In Russland hat eine Transportmaschine vom Typ Il-18 eine Bruchlandung hingelegt. An Bord der Maschine waren 32 Passagiere und sieben Besatzungsmitglieder.

Veröffentlicht am 19.12.2016

Bei einem Flugzeugunglück in Sibirien sind am Montagmorgen 16 russische Soldaten schwer verletzt worden. An Bord der Maschine waren 32 Passagiere und sieben Besatzungsmitglieder, wie Nachrichtenagenturen unter Berufung auf das Verteidigungsministerium berichteten.

Die Transportmaschine vom Typ Il-18 war laut dem russischen Verteidigungsministerium im Militärflughafen Kansk im Süden der Region Krasnojarsk gestartet und rund 30 Kilometer von der Ortschaft Tiksi in der nördlichen Teilrepublik Sacha notgelandet. Der Ort der Bruchlandung ist rund 1000 Kilometer nördlich der Republikhauptstadt Jakutsk.

100 Soldaten zur Unglücksstelle

Als Ursache für die Bruchlandung gingen die Behörden zunächst von einem technischen Problem oder von schlechten Wetterbedingungen aus, wie die Agentur Interfax meldete.

Das Militär schickte rund 100 Soldaten zur Unglücksstelle. Mehr als 30 Verletzte wurden mit Helikoptern in ein Spital gebracht. Aus Moskau startete ein Flugzeug mit medizinischer Hilfe in die mehr als 4000 Kilometer entfernte Region.

Zunächst unterschiedliche Angaben

Zunächst hatte Interfax von einem Flugzeugabsturz mit 30 Toten berichtet. Die Agentur Tass hatte gemeldet, dass sechs Menschen überlebt hätten. Später berichteten beide Agenturen unter Berufung auf das Ministerium, dass es keine Toten, aber mehrere Verletzte gebe. Wie Interfax unter Berufung auf eine Quelle im Ministerium berichtete, gab das Flugzeug kein Notsignal ab.

(sda/tno/hon)

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