Diese Zeitgenossen funktionieren nach dem «Griechenland-Prinzip»: wenig geben und viel nehmen. Meist versuchen sie, das Ganze ­völlig zufällig aussehen zu lassen. Und sie schaffen in aller Stille Fakten, bevor die anderen realisieren, was abgeht.

Der Wellness-Trip um den 1. Mai ist halt dann schon gebucht, wenn die Teamkollegen erst realisieren, dass dort eine Brücke möglich wäre. Als die Tickets ver­geben wurden, war der Betroffene eben «zufällig» im Büro des Chefs usw. Derlei egozentrisches Verhalten ­gehört konsequent an den Pranger.

Sie sollten den Kollegen direkt darauf ansprechen. Oder Sie führen im Team den «Fairplay des Monats»-Award ein, der soziale Taten würdigt. Da würde der Kerl rasch entlarvt. Wenn er sich nicht bessert, muss das Thema zur Chefsache werden.

Haben Sie auch ein Problem im Büro? Schreiben Sie an karin.kofler@bilanz.ch