Nun hat WEF-Gründer Klaus Schwab doch noch einen Ersatztermin für das diesjährige World Economic Forum (WEF) in Davos gefunden. Über die Bühne gehen soll es Ende Mai. «Nach all den virtuellen Treffen der letzten zwei Jahre müssen die führenden Vertreter aus Politik, Wirtschaft und Zivilgesellschaft endlich wieder persönlich zusammenkommen», sagt Schwab in einer Mitteilung. Man müsse eine Atmosphäre des Vertrauens schaffen.

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Trotz aller Liebe zu persönlichen Treffen bereitet sich das WEF im Hintergrund offenbar auch auf die digitale Zukunft vor, wie Recherchen zeigen. Nicht weniger als 13 Marken mit dem Namen «Meta» hat sich die in Cologny GE beheimatete Stiftung im Dezember und Januar sichern lassen – von Metadavos, Metaforum und Metaplaza über Metatownhall, Metacouncil bis zu Metasymposium und Metamarketplace. Zudem sind noch einige Gesuche wie die Namen Metaverse oder Metaworld hängig. Ob man mit den letzten beiden Begriffen womöglich Mark Zuckerberg in die Quere komme, wurde auf Anfrage nicht beantwortet.

Kaum eine Wirtschaftsgrösse dürfte in den letzten Monaten um das Metaversum und damit den Hype der Stunde herumgekommen sein. Früher war das Metaversum vor allem eingefleischten Gamern ein Begriff. Doch seit im Oktober Zuckerberg seine Vision davon präsentierte und den Facebook-Konzern zu Meta umbenannte, wittern diverse Unternehmen neue Geschäftsfelder. In welcher Form sich das WEF auf das Metaversum vorbereitet und welche Möglichkeiten Schwab und sein Team darin sehen, bleibt aber ebenfalls noch unbeantwortet.