Zunächst machte man mal dicht und wartete ab. Doch knapp sechs Monate nach der Corona-bedingten Schliessung von Anfang März zogen die Betreiber des Hotels X-tra in Zürich im August endgültig den Stecker: Das Hotel, das vor allem auf Gäste aus Asien spezialisiert war, nahm den Betrieb nicht wieder auf.

Neun Angestellte verlieren ihre Arbeit. Das Beispiel reiht sich ein in unzählige ähnliche Fälle in den letzten Wochen. Industriekonzern Sulzer in Winterthur: minus 55 Stellen, Liftbauer Schindler in Luzern: minus 200 Stellen, die Uhrenhersteller Girard-Perregaux und Ulysse Nardin aus dem Kanton Neuenburg: minus 100 Stellen. Fast täglich prasseln derzeit neue Abbaumeldungen auf die Schweizer Wirtschaft ein.