In der Schweiz gab es im vergangenen Jahr 388 «Ultrareiche» bzw. Haushalte mit einem investierbaren Vermögen von mehr als 100 Millionen Dollar. Das zeigt der nun veröffentlichte Global Wealth Report des Beratungsunternehmens Boston Consulting, bei dem nur Bargeld, Wertpapiere und andere flüssige Mittel gezählt wurden. Eigene Unternehmen, Immobilien oder Luxusgüter wurden nicht berücksichtigt.

Damit rangiert die Eidgenossenschaft zwar im internationalen Vergleich nur an neunter Stelle der Länder mit den meisten Ultrareichen, unterm Strich entspricht dies aber einer Ultrareichen-Quote von 11,3 Prozent pro 100'000 Haushalte. Relativ gesehen gibt es demnach nur noch in Hongkong mehr Superreiche. Hinter der Schweiz folgen Österreich und Norwegen.

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Schweizer Millionäre belegen den 5. Rang

In Hinblick auf die Anzahl der Schweizer Millionäre, also Haushalte mit einem investierbaren Vermögen von über einer Million Dollar, gab es in der Schweiz im vergangenen Jahr insgesamt 435'000. Im internationalen Vergleich liegt die Schweiz damit an fünfter Stelle.

Die Eidgenossenschaft lässt eine Vielzahl von deutlich grösseren Ländern hinter sich: So leben etwa in Deutschland (386'000), Kanada (384'000) oder Italien (281'000) deutlich weniger Millionäre. In den Niederlanden, in Australien und Russland gibt es zahlenmässig gerade einmal halb so viele.

Millionärsdichte ist nur in einem Land auf der Welt höher

Weil die Schweiz vergleichsweise klein ist, fällt hierzulande die Millionärsdichte extrem hoch aus, wie der Bericht ebenfalls zeigt. Der Anteil der Millionärshaushalte an allen Haushalten liebt bei 12,7 Prozent. Damit besitzt statistisch jeder achte Schweizer Haushalt ein Vermögen von umgerechnet mehr als einer Million Dollar.

Nur noch in Katar ist die Millionärsdichte mit 17,5 Prozent rund um den Globus höher. Selbst vermögende Stadtstaaten wie Singapur und Hongkong können der Schweiz in diesem Ranking nicht das Wasser reichen.