Die beiden wirken in dem Konferenzsaal etwas fehl am Platz. Während die Crypto Finance Conference (CfC) im St. Moritzer Luxushotel Suvretta House mit einer lauten, poppigen Präsentation zum 3. Mal ­eröffnet wird, sitzen ruhig im Publikum ein alter, weisshaariger Mann und neben ihm ein Junge, fast noch ein Kind. Zu alt, zu jung, stechen sie aus der hippen Kryptowelt heraus. Der 80-Jährige ist Jorge Paulo Lemann, weltweiter Bierkönig und mit über 20 Milliarden Franken Vermögen der viertreichste Mensch der Schweiz. Der 13-Jährige ist Richard Schäli, eine Art Wunderkind aus Zug, der schon einen Anlagefonds führt.

Seit der kindliche Investor Jorge Lemann hier im Hotel ansprach und kennenlernte, ist dieser sein Mentor. ­Lemann glaubt laut dem Jungen an die Blockchain, soll aber kein Fan von Krypto­währungen sein. Schäli sieht das wie viele junge Menschen anders und ­investiert einen Teil seines Geldes in sie. Auch wenn sie hier nicht reinzupassen scheinen, repräsentieren die beiden die grössten Hoffnungsträger der Kryptowelt: die Jugend, die Kryptowährungen akzeptiert, und das «alte Geld», das einen Teil des Vermögens in sie investiert.

Viele Anleger haben sich mit Bitcoin und anderen Kryptowährungen im gros­sen Hype 2017 wie im Rausch die Finger verbrannt. Obwohl sich die Kurse nach dem Absturz wieder kräftig erholten, ist die Euphorie verflogen. Die Industrie selbst sieht sich noch im Kryptowinter. Doch 2020 stehen einige Ereignisse an, die diese umstrittene Anlageklasse wieder in den Fokus der Öffentlichkeit rücken dürften. China führt wohl die erste staatliche Kryptowährung ein. Das dritte Bitcoin ­Halving in der noch jungen Geschichte dieser Währung erfolgt am 12. Mai. Zudem arbeitet man bei der zweitgrössten Krypto­währung mit Ether 2.0 an der grössten ­Innovation. Die Chancen für einen Kryptofrühling stehen gut.

«Was fehlt, ist die objektive Einstellung»

Bitcoin polarisiert. Menschen wie Warren Buffett bezeichnen Kryptowährungen als «Rattengift im Quadrat». Fans sehen dezentralisierte Währungen geradezu als Heilsbringer. «Was fehlt, ist die objektive Einstellung zu dem ganzen Kryptothema», sagt Cyrus de la Rubia, der Chefökonom der Hamburg Commercial Bank. Selbst für den Experten ist es eine Herausforderung, objektive von interessegelenkten Informationen zu trennen. Die vielen Betrugsfälle bieten laut de la Rubia «eine wahnsinnige Angriffsfläche», obwohl die bei Bitcoin genutzte Blockchain-Technologie in seinen Augen teilweise umwälzendes Potenzial birgt.

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Die Angriffsfläche wird vor allem von jenen genutzt, die sich als traditionelle ­Intermediäre in ihrer Existenz bedroht ­sehen. Denn Kryptowährungen funktionieren ohne Bindeglieder und wandern direkt von A nach B. Dienste von Firmen wie Visa braucht es dank Blockchain nicht mehr. «Transaktionen über Kryptowährungen sind schneller, offener, transparenter und teilweise sogar günstiger. Das eigentliche Alleinstellungsmerkmal ist aber die Zensurresistenz. Öffentliche Blockchains haben hier einen grossen Vorteil», sagt Fabian Schär, Professor für DLT (Blockchain) und FinTech an der Universität Basel.

Anlageerfolg bringt die Verbreitung. ­«Wesentlich für die Preissteigerung ist die Akzeptanz und breite Anwendung von Kryptowährungen. Kryptowährungen müssen sich etablieren wie seinerzeit das Internet», sagt ­Xavier Clavel, Leiter Private Banking, Produkte und Investments bei der Falcon Bank. Vergleiche mit dem Internet werden von Kryptofans gerne angestellt. Das Internet habe dazu verholfen, Informationen billiger und schneller zu erhalten. Zudem könnten sie einfacher ­geteilt werden. Eine ähnliche «Revolution» könnte mit Hilfe der Blockchain und Krypto­währungen erfolgen. Ein wichtiger Treiber ist die Digitalisierung. Je digitaler die Welt, desto grös­ser der Bedarf an digitalen Währungen, vor allem programmierbaren wie Ether, die mit verbindlichen Verträgen, Smart Contracts, versehen werden können. Maschinen zahlen in so einer Welt Maschinen.

Keine Blockchain ohne Geld

Kommt es, wie Krypto-Optimisten prognostizieren, setzen sich Blockchain-Anwendungen durch und werden Teil des Alltags. Der Gedanke, dass Blockchains eine Zukunft haben, Kryptowährungen aber zum Scheitern verurteilt sind, ist falsch. Denn Blockchains funktionieren nur mit den dazugehörigen Kryptowährungen als Entlohnungssystem.

Ethereum arbeitet an Ether 2.0. Diese Währung wird auf einen neuen Entlohnungsmechanismus mittels einer gewichteten Zufallsauswahl (Proof of Stake) umgestellt und ist so nicht nur schneller, sondern verbraucht auch deutlich weniger Energie.

Ether

90 Prozent der Entwickler arbeiten auf der Ethereumplattform und an der dazugehörenden Währung Ether. Ether ist programmierbar. Zahlungen werden etwa an Bedingungen geknüpft. Die Anwendungsgebiete solcher Smart Contracts sind riesig.

Ether
Quelle: Bilanz

Aus der Perspektive eines ausser­gewöhnlich stabilen Landes mit einer starken Währung wie der Schweiz erschlies­sen sich die Vorteile einer dezentralisierten Währung weniger leicht. In Entwicklungsländern ist die Lage anders. Dort haben geschätzte 1,7 Milliarden Menschen keinen Zugang zu einem Bankkonto. «Mit einer Bitcoin-Adresse können auch diese Menschen Werte speichern. Sie werden zu ­ihrer eigenen Bank», sagt Christopher ­Giancarlo, der ehemalige Chef der US-Regulierungs­behörde CFTC, in der Community als «Crypto Dad» bekannt.

Wie wichtig alternative Wertspeicher sein können, zeigt sich in Ländern wie Vene­zuela oder Argentinien. Dort hat die Bevölkerung den grössten Teil ihres Vermögens durch Inflation und die Abwertung ihrer Heimatwährung verloren. Die starken Schwankungen der Kryptos sind für sie ein geringeres Problem.

Nicht nur in Krisenregionen nahm das Vertrauen in die staatlichen Institutionen Schaden. Seit die Finanzkrise das globale Finanzsystem an den Abgrund führte, ist der Vertrauensverlust ein globales Phänomen. Für die Entstehung von dezentralen Kryptowährungen ein guter Nährboden. «Selbst in der Schweiz ging Vertrauen verloren. Die Vollgeldinitiative zeugt davon», sagt Guido Bühler. Die von ihm geführte Kryptobank Seba bekam vergangenen ­August die Banklizenz.

Das Vertrauen in digitale Produkte ist bei Menschen, die in einer digitalisierten Welt aufgewachsen sind, besonders gross. «Viele Millennials glauben, dass Bitcoin eine Zukunft hat», sagt Hany Rashwan. Sein Zürcher Start-up Amun bringt Krypto-ETFs auf den Markt. Millennials kommen in Zukunft an mehr Geld. In den nächsten 25 Jahren werden 68 Billionen Dollar von der Babyboom-Generation an die Millennials weitergereicht. «Die jüngere Generation kauft kein Gold, sondern Kryptowährungen», sagt Rashwan.

«Es wird Widerstand geben»

Doch so einfach lässt sich das etablierte zentralisierte System wohl nicht durch ein dezentralisiertes ersetzen. «Geld hat immer dem Staat gehört, es wird Widerstand geben», sagt Meltem Demirors, Strategin beim Krypto-Asset-Manager CoinShares. Weniger wegen Bitcoin und Co. als wegen der Facebook-Währung Libra, die Regierungen und Nationalbanken aufgeschreckt hat. Eine zwar auf einem Währungskorb basierende, aber von Mark Zuckerberg kontrollierte globale Facebook-Währung war offenbar ein beängstigendes Szenario.

Seit Libra ein Thema ist, arbeiten zahlreiche Notenbanken intensiv daran, ihre Währungen zu digitalisieren. Diese so­genannten Central Bank Digital Currencies, CBDCs, sind jedoch weder dezentral noch zensurresistent und haben daher mit Kryptowährungen wenig gemein.

Ripple

Ripple ist ein Unternehmen, das ein Zahlungsnetzwerk entwickelt. Die Währung XRP ist ein Teil davon. Der XRP-Kurs hängt vom Erfolg der Firma ab. Im Vergleich zu Bitcoin ist XRP zentralisiert. Denn die Gründer besitzen den grössten Teil der Coins.

Ripple Kurs
Quelle: Bilanz

Doch digitale Währungen sind für ­Notenbanken nicht nur wegen Libra ein wichtiges Thema. «Über kurz oder lang wird Bargeld verschwinden. Dann hätte der Normalbürger nur noch Zugang zu ­Geschäftsbankengeld mit dem entsprechenden Gegenparteirisiko», sagt Fabian Schär. Laut Chefökonom de la Rubia ­machen sich die Zentralbanken «ernsthaft Gedanken, ob sie nicht selbst elektronische Digitalwährungen in Umlauf bringen».

So weit in der Zukunft liegen diese CBDC-Vorhaben nicht. In diesem Jahr wird China wohl die erste staatliche Digital­währung lancieren. «Das Projekt wurde als ­geheim klassifiziert. Daher wird es ernst», sagt China-Experte Andy Qi. In Städten wie Shenzhen laufen Pilotprojekte. Die Verbote von Mining und ICOs deutet Qi so: «China räumt auf und bereitet den Weg für eine regulierte Digitalwährung.» Normalerweise adaptiert China die besten westlichen Lösungen. In diesem Fall sind die Asiaten Vorreiter.

Auch in den USA begann ein Team mit der Erforschung eines «Digital Dollar». Mit dieser neuen US-Währung sollen Transaktionen besser in die digitale Wirtschaft inte­grierbar sein. Die Vorbereitungen müssen gut sein. «Ein digitaler Dollar wäre das am meisten von Hackern angegriffene Projekt der Welt», sagt Projektleiter Giancarlo.

Stablecoins wie Libra feierten 2019 fulminanten Aufstieg

Libra ist einer von vielen Stablecoins. Das sind Kryptowährungen, deren Preis auf einer oder einigen Währungen oder anderen Vermögenswerten basiert. Die Blockchain-Technologie wird mit der Stabilität von Zentralbankgeld kombiniert. Dadurch sinken die Schwankungen. Auch diese Währungen kommen ohne Mittelsmann aus. Herausgegeben werden sie nicht von Nationalbanken, sondern von Firmen. Stablecoins feierten 2019 einen fulminanten Aufstieg. «Es werden bereits mehr Stablecoins als Bitcoins gehandelt», sagt Katie Richards, Leiterin Custody und Trading bei der Falcon Bank. Der Stablecoin Tether, der nur dem US-Dollar-Kurs folgt, ist, ­gemessen an der Marktkapitalisierung, ­bereits die Nummer 4.

Die Frage ist, ob die auf Fiatgeld basierenden Alternativen für Bitcoin gefährlich werden. Experten glauben an eine Koexistenz. «Sowohl Stablecoins als auch Zentralbanken und ihre digitalen Währungen sind für Bitcoin keine Bedrohung. Sie haben ganz andere Anwendungsgebiete. Das sind zwei Paar Schuhe», sagt Raffael Huber, der Leiter der Research-Abteilung beim Zuger Krypto-Dienstleister Bitcoin Suisse. Die Unabhängigkeit von den Entscheiden von Notenbanken sei nur bei ­dezentralen Kryptowährungen gegeben.

Wer in Kryptogeld anlegt, investiert in eine Art Start-up, jedoch eines, das allen Investoren offensteht. «Der Markt für Kryptowährungen ist noch in den Kinderschuhen. Das wird beim Vergleich der Börsenkapitalisierung von Kryptowährungen mit anderen Anlageklassen deutlich», sagt Xavier Clavel, Private-Banking-Chef bei Falcon. Lightning-CEO ­Eli­zabeth Stark sieht Kryptos aus technischer Sicht «in einer frühen Phase der Adaption».

Bei Technologien stellt sich die Frage, welcher Standard sich durchsetzt. Auf die Kryptowelt übertragen, welche der Tausenden Kryptowährungen. Sicher ist, dass die meisten verschwinden. Die besten Zukunftsaussichten haben die grössten Spieler. Die fünf wichtigsten Währungen vereinen bereits 75 bis 80 Prozent der Marktkapi­talisierung auf sich. Bitcoin und mit Abstrichen Ether sind eine Klasse für sich.

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Bitcoin als US-Dollar der Kryptowährungen

Seit dem 3. Januar 2009 ist Bitcoin im Umlauf. Trotz der hohen Kursschwankungen ist Bitcoin nicht in Gefahr geraten, zerstört zu werden. «Damit unterscheidet sich Bitcoin von Tausenden Kryptowährungen, die sich vermeintlich als schneller und eleganter präsentieren», sagt Ökonom de la Rubia. Er sieht Bitcoin als «Goldstandard». Die Chancen auf Fortbestand steigen bei Technologien ganz anders als bei Lebewesen mit der Lebensdauer. «Je länger eine Technologie existiert, desto grös­ser die Chancen, dass es sie noch länger gibt», sagt Huber von Bitcoin Suisse. Geht es nach Seba-Chef Bühler, «wird sich Bitcoin als US-Dollar der Kryptowährungen etablieren».

Experten sehen Bitcoin weniger als Transaktionswährung denn als Wertspeicher. Verbreitet ist vom «digitalen Gold» die Rede. «Die älteste Kryptowährung ist in einer guten Position, um sich als digitales Gold durchzusetzen. Ob dies tatsächlich so kommen wird, ist jedoch nicht absehbar», sagt Schär.

Bitcoin

Die älteste Kryptowährung hat die mit Abstand besten Karten, sich als Wertspeicher durchzusetzen. Vom «digitalen Gold» ist die Rede. Kursfantasie bringt das anstehende Halving. Die Zahl der Bitcoins, die Miner für ihre Dienste erhalten, wird halbiert.

Bitcoin Kurs
Quelle: Bilanz

Tatsächlich werden Bitcoins bei wachsenden Unsicherheiten, wie zuletzt der Ermordung des iranischen Generals, ­gesucht. Vergleiche mit Gold werden aufgrund der beschränkten Verfügbarkeit von maximal 21 Millionen Bitcoins gezogen. Bitcoins Vorteile im Vergleich zu Gold: die bessere Teil- und Handelbarkeit. Bei richtiger Aufbewahrung der Daten ist die Sicherheit gross, der Besitz in der Blockchain festgeschrieben und so auf Millionen Rechner verteilt. Vorteile des analogen Goldes sind die Nutzbarkeit als Schmuck oder die Verwendung in der Industrie sowie ein jahrtausendealter Track Record.

Wie teuer das digitale Gold werden könnte, ist eine beliebte Spekulation. Oft werden Kursziele über den Goldpreis hergeholt. Der Wert allen Goldes liegt bei mehr als 8000 Milliarden Dollar. Heute liegt der Wert aller Bitcoins bei 150 Milliarden Dollar, also etwa 2 Prozent davon. Je nachdem, wie weit man Bitcoin zutraut, Gold zu ­ersetzen, ergibt sich mehr oder weniger Fantasie. Die berühmten Winklevoss-Zwillinge halten Bitcoin für 30fach unterbewertet. Die Bayerische Landesbank prognostizierte kürzlich einen Bitcoin-Kurs von 90 000 Dollar. Zu den grösseren Optimisten zählt Rashwan: «Ich sehe keinen Grund, warum Bitcoin in zehn Jahren weniger als 500 000 Dollar wert sein sollte», sagt er.

Zum Kurstreiber könnte sich das sogenannte Mining Reward Halving entwickeln. Am 12. Mai wird die Zahl der Bitcoins, die Miner für ihre Dienste erhalten, wie alle vier Jahre halbiert. Statt 12.50 gibt es nur noch 6.25 Bitcoins. Durch diese Massnahme kommen dann täglich statt 1800 nur noch 900 Bitcoins auf den Markt. So steigen die Produktionskosten für die ­Miner deutlich. Derzeit werden die Kosten je Bitcoin auf 5000 Dollar geschätzt. «Wenn der Preis über 11 200 Dollar steigt, bleiben die Miner profitabel», sagt Raffael Huber von ­Bitcoin Suisse. Anders als bei der Gewinnung von Gold hätte eine sinkende Zahl der Schürfer keinen Einfluss auf die Produktionsmenge. Dennoch gelten die Produktionskosten als eine Art fairer Wert und werden oft als Kaufgelegenheit definiert.

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Kurstreiber Halving

Für Investoren, die an effiziente Märkte glauben, ist das Halving ein «Non-Event». Denn bekannte Ereignisse sind gemäss dieser Theorie im Kurs enthalten. Dennoch, Zufall oder nicht, hat sich der Bitcoin-Kurs nach den letzten beiden Halvings deutlich gefestigt. «Das anstehende Halving dürfte einen positiven Einfluss auf den Bitcoin-Kurs haben», so die Falcon Bank.

Nur heisse Luft sehen Kritiker in Bitcoins. «Ein Bitcoin hat keinen fundamentalen Wert. Solange die Leute aber daran glauben, dass eine Weiterveräusserung möglich ist, hat er einen Marktwert», sagt Uni-Professor Schär. Doch geht es nach Schär, ist das bei Fiatwährungen auch nicht anders. Einen Fundamentalwert gebe es auch dort nicht. Zahlungsversprechen sind seit dem Ende des Goldstandards Geschichte. «Auch der Wert von ­Fiatwährungen basiert auf dem Glauben an die Weiterveräusserung. Man nennt das Liquiditätsprämie oder Blasenkomponente. Verschwindet dieser Glaube, kann eine Fiatwährung wertlos werden.»

Ein grosses Problem von Kryptowährungen ist die Volatilität. Hedgefonds-Promi Ray Dalio kritisierte diese zuletzt nicht zu Unrecht. Er glaubt, dass Kryptos ­wegen der hohen Schwankungen keine Zukunft als Wertspeicher haben. In der Tat sind zweistellige Kursausschläge nur für Spekulanten interessant. Befürworter rechnen damit, dass mit der Zeit Ruhe einkehrt.

«Sicher ist die Volatilität derzeit noch zu hoch. Aber die Ausschläge haben deutlich abgenommen und werden weiter abnehmen. Es war in der Geschichte immer so, dass die Schwankungen hoch waren, wenn etwas zum Geldstandard wurde», sagt Seba-Chef Guido Bühler.