Die privaten Vermögen sind auf 360 Billionen Dollar weltweit gestiegen. Das ist ein Anstieg um 2,6 Prozent. Am meisten stieg der Wohlstand in der Schweiz: Hier wuchs das Vermögen der privaten Haushalte seit dem Jahr 2000 um 45 Prozent – oder anders gesagt: jedes Jahr im Durchschnitt 2 Prozent. Allerdings spielte der Anstieg des Frankens zum Dollar dabei eine statistisch wichtige Rolle. 

 

An zweiter Stellen folgen die USA, dann Japan und die Niederlande. In Australien, Norwegen, der Türkei und Belgien schrumpften die Privatvermögen pro Erwachsenem – vor allem in Australien geht dies aber auch auf die starke Wechselkursveränderung im vergangenen Jahr zurück. Dies besagt der neue «Global Wealth Report», den die CS heute veröffentlicht hat.

Auch die Zahl der Millionäre ist weiter gestiegen: Weltweit gibt es nun rund 47 Millionen Menschen, die mindestens eine Dollarmillion besitzen. Davon sind fast 56'000 Superreiche mit einem Vermögen von über 100 Millionen Dollar, knapp 5000 besitzen mehr als 500 Millionen Dollar. Die Hälfte dieser Superreichen lebt in Nordamerika, 20 Prozent in Europa

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Die vermögendsten 10 Prozent der Superreichen sind Chinesen: Damit hat China die USA erstmals überholt. 

Wie verteilen sich die Vermögen?

Laut Credit Suisse könnte die ungleiche Verteilung etwas abnehmen, allerdings bleiben die Experten hier etwas vage. Fest steht: Die unteren 90 Prozent besitzen heute 18 Prozent des weltweiten Vermögens – im Jahr 2000 waren es noch 11 Prozent. 

Die Vermögenspyramide zeigt: 2,9 Milliarden Menschen, das sind 57 Prozent aller Erwachsenen weltweit, besitzen weniger als 10'000 Dollar. Am stärksten sind vergangenes Jahr die Vermögen zwischen 10'000 und 100'000 Dollar gewachsen: 1,7 Milliarden Menschen besitzen soviel. Seit 2000 hat sich diese Mittelschicht verdreifacht, vor allem in Schwellenländern wie China, aber auch Entwicklungsländern.

Vermögenspyramide
Quelle: Credit Suisse

Die Experten der Credit Suisse erwarten in Zukunft dennoch eine ungleichere Vermögensverteilung, denn in den kommenden Jahren werden immer mehr Vermögen vererbt.

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So werde die Zahl der Millionären in den kommenden fünf Jahren auf rund 63 Millionen ansteigen. Die globalen Vermögen könnten um 27 Prozent wachsen – auf 459 Billionen Dollar im Jahr 2024.

(mlo)

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