Noch vor zehn Jahren waren Social Media eine Angelegenheit der jungen Userinnen und User. Das hat sich längst geändert: Facebook verliert bei den jungen Menschen laufend an Reichweite und gilt bei diesen als hoffnungslos uncool. Richtig «in» ist gegenwärtig aber Tiktok. Und für das Recruiting sind zudem LinkedIn und Xing wichtige Zugänge geworden. Bei der Fülle an Kanälen und der Breite der Zielgruppen ist es für Unternehmen, die auf solchen Kanälen präsent sein wollen und müssen, nicht immer einfach zu entscheiden, welcher Kanal prioritär bewirtschaftet werden soll und mit welchen Inhalten gefüttert werden kann. 

So stehen nach Auskunft von Zurich-Sprecher David Schaffner die Kanäle Facebook, Instagram und LinkedIn im Fokus der Social-Media-Aktivitäten von Zurich Schweiz. Auf Snapchat, Youtube, Pinterest, Spotify und Twitter ist Zurich ebenfalls aktiv. Etwas mehr bietet die Swiss Life: «Wir bewirtschaften die Kanäle Facebook, Instagram, LinkedIn, Twitter, Youtube und partiell Tiktok aktiv», sagt Swiss-Life-Sprecherin Julie Albisser. «Hinzu kommen unser ‹Life Stories›-Blog von Swiss Life Schweiz, der Content Hub der Swiss-Life-Gruppe sowie der Blog von Swiss Life Select», ergänzt sie. Thematisch stünden bei Swiss Life das selbstbestimmte Leben im Vordergrund und alles rund um Vorsorge, Finanzplanung, Anlegen, Versicherungen und Hypotheken.

LinkedIn und Xing sind wichtig für Jobs und Karriere

Mobiliar ist aktuell auf LinkedIn, Facebook, Instagram, Twitter und Youtube aktiv – meist in drei Sprachen. «Wir räumen Versicherungs- und Vorsorgethemen viel Platz ein», erklärt Mobiliar-Sprecher Jürg Thalmann. «Und wir veröffentlichen unsere beliebten Schadenskizzen und ‹Liebe Mobiliar›-Werbespots.» Im Newsroom werde gemeinsam mit internen Stakeholdern entschieden, ob ein Inhalt relevant genug ist für eine externe Kommunikation – und wenn ja, für welche Plattform er geeignet ist. 

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Dies ist ein HZ Insurance-Artikel

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Bei Helvetia sind es Facebook, Instagram, Twitter, LinkedIn, Xing, Youtube und ein Blog sowie sehr eingeschränkt Tiktok. Helvetia will Social Media vor allem nutzen, um mit den Kundinnen und Kunden in Dialog zu treten. «Wir machen aktiv auf Risiken aufmerksam, erklären, wie man sich dagegen schützen kann, und beantworten zentrale Fragestellungen rund um Versicherung und Vorsorge», so Helvetia-Sprecher Jonas Grossniklaus.

Der Direktversicherer Smile, ein Unternehmen der Helvetia-Gruppe, kommuniziert auf folgenden Kanälen: Facebook, Instagram inkl. Reels, Pinterest, Twitter, Youtube, LinkedIn, dem Smile Blog und Tiktok. «Auf dem Überflieger Tiktok ist Smile aktuell Nummer eins unter allen Versicherern mit einer sehr schnell wachsenden Community», so Grossniklaus. Bei Smile liegt der Fokus klar auf Community Building und Branding, weniger auf einer produktspezifischen und performanceorientierten Kommunikation. «Treu unserem Claim gilt immer eine klare, einfache und direkte Du-Ansprache: kein Blabla», sagt Grossniklaus. 

Breites Spektrum der Inhalte

Spotify, Snapchat und Tiktok werden bei Baloise lediglich experimentell genutzt. Neben Facebook, LinkedIn, Xing, Twitter, Youtube und Instagram unterhält man hier auch einen Corporate Blog, einen Job Blog sowie das Privatkundenmagazin. «Wir nutzen Social Media hauptsächlich für die Positionierung der Baloise als Anbieterin von Versicherungs-, Bank- und Asset-Management-Lösungen», so Baloise-Sprecher Roberto Brunazzi. «Grundsätzlich nutzen wir die Kanäle dabei unterstützend für Marktbearbeitungskampagnen und situativ auch für Leadgenerierung.» Hinzu kommt die Positionierung als Corporate Citizen mit den Themen Nachhaltigkeit, Kunst und dem Neubau des Baloise-Parks.

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Bei Axa gelten die Blogs nicht als Teile von Social Media. Hier ist man auf Facebook, Instagram, LinkedIn, Twitter, Tiktok, Youtube, Whatsapp, Xing sowie Snapchat und Pinterest (für Werbung) unterwegs. «Alle businessrelevanten Themen und solche, die unsere Kunden tagtäglich beschäftigen», heisst es zu den Inhalten. «Voraussetzung ist, dass sie für die Kommunikation auf Social Media geeignet sind.» 

Und bei Allianz Schweiz engagiert man sich auf LinkedIn, Instagram und Facebook. «Markenversprechen, Diversity, Produkte, Engagement, Employer- und Corporate-Themen sind die Inhalte, die wir über diese Kanäle verbreiten», sagt Allianz-Sprecher Bernd de Wall. 

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