Die gebürtige Paderbornerin ist eine Leseratte und hat sich auch mit Fachliteratur zu den Themen Mitarbeiterführung und Management auf ihre neue Position vor rund eineinhalb Jahren vorbereitet. «Ich wollte wissen, was es heisst, ein Team zu führen, bevor ich mich auf die Stelle als Teamleiterin bewarb», erklärt sie und fügt hinzu: «Ich konnte vieles aus den Büchern mit in die Praxis nehmen. Beispielsweise, dass Fehler deiner Mitarbeiter auch immer deine Fehler sind oder wie Fragetechniken zu befriedigenderen Resultaten führen.» Das passt zur ehrgeizigen Aida Mendzigall, die gerne reflektiert und ihr Team mit Empathie und Herzblut führt. Wissen, wie es den Mitarbeitenden geht und was sie brauchen, um ihren Job mit Freude zu erledigen und einen positiven Teamspirit zu leben, ist ihr sehr wichtig. 

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Bei Chubb stieg die heute 28-Jährige vor rund zwei Jahren als Underwriting Assistant ein und wechselte nach kurzer Zeit ins Inwards-Team, das sie heute leitet. Den Zuschlag für die Stelle erhielt sie, weil ihr Chef das Potenzial in ihr erkannte. Sie erinnert sich an einen Satz, den er sagte und der ihr geholfen und sie gestärkt hat. «Jeder fängt einmal als Chef an und jeder hat eine Chance verdient.» Noch heute tauscht sich Aida Mendzigall rege mit ihm aus und ist dankbar, dass er immer ein offenes Ohr für sie hat. Er ist ihr Mentor und Vorbild zugleich. 

Nach Mutterschaft wieder Vollzeit arbeiten

Aida freut sich auf ihr erstes Kind, das in wenigen Wochen das Licht der Welt erblickt. Nach dem Mutterschaftsurlaub will sie wieder 100 Prozent arbeiten. Einerseits, um den Anschluss nicht zu verlieren, und anderseits, weil sie überzeugt ist, dass die jetzige Position nicht das Ende ihrer Karriere ist. Am liebsten wäre ihr, sie könnte bei Chubb die Leiter weiter nach oben erklimmen. «Chubb ist eine super Arbeitgeberin. Sie fordert nicht nur, sondern fördert ihre Mitarbeitenden, schenkt ihnen Vertrauen und bietet flexible Arbeitszeiten, sodass auch Mütter den Balanceakt zwischen Arbeit und Familie gut stemmen können.» Chubb sei für sie ein Glückstreffer, wofür sie sehr dankbar sei.   

Den Brüdern in die Schweiz gefolgt

Dass die werdende Mutter in die Schweiz zog, verdankt sie ihren Brüdern. Sie lebten bereits hier, und als sich bei ihnen Nachwuchs ankündigte, fragten diese, ob sie nicht nachkommen wolle. Aida Mendzigall zögerte zuerst, denn ihre Berufserfahrung wies gerade mal ein halbes Jahr auf. Sie packte ihre sieben Sachen und heuerte bei der Swisscom als Call Agent an. Das entsprach zwar nicht ihrer Ausbildung, doch im Vordergrund stand nicht die Position, sondern dass sie überhaupt arbeiten konnte, niemandem auf der Tasche sass und nahe bei ihren Brüdern und ihrem Neffen war. Rückblickend auf die Zeit im Callcenter sagt sie schmunzelnd: «Ich habe gelernt, richtig gut zu telefonieren.» Das helfe ihr heute auch in ihrer jetzigen Position, die für sie nicht nur Arbeit, sondern auch Spass und Lernzeit zugleich sind. Zum Beispiel könne sie vieles besser abgrenzen und nehme nicht alles so persönlich. Sie konnte ihren eigenen Führungsstil entwickeln und freut sich, dass ihr auch die Mitarbeiterinnen, die älter sind als sie, Respekt zollen und positives Feedback geben.  

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