Die letzte Empfehlung von Brent in stocksDIGITAL exakt vor einem Jahr ging voll auf. Damals notiert das schwarze Gold bei knapp 70 Dollar je Barrel und schon fünf Monate später Ende September stand ein Plus beim Basiswert von 20 Prozent zu Buche. Der damals empfohlene Call hatte sich dabei mehr als verdoppelt und das Kursziel war auch schon erreicht.

Von diesem Vierjahreshoch ging es dann aber mit der Notierung bis Ende Dezember nur nach unten und Brent fiel dabei auf ein 18monats-Tief. Seit Jahresanfang allerdings geht es mit dem Preis wieder nach oben. Und das hat verschiedene Gründe.

Trump macht Druck

So steht Iran unter Druck. Nachdem US-Präsident Donald Trump im vergangenen Jahr das Atomabkommen seines Vorgängers Barrack Obama mit dem Staat in Nahost aufgekündigt und erneute Sanktionen in Gang gesetzt hatte, wird das Strafmass nun noch heftiger.

Ölexporte aus dem Iran wurden von Trump verboten oder vielmehr der Kauf von Öl aus Teheran. Es gab bisher Ausnahmen für acht Länder, die traditionell relativ viel Öl aus dem Iran beziehen, darunter Japan, Südkorea, die Türkei, Indien und China.

Sanktionen gegen Iran sorgen für Unsicherheit

Jetzt hat Trump diese Ausnahmen kassiert und ab dem 2. Mai stehen Länder, die aus dem Iran Öl kaufen ebenfalls auf der Sanktionsliste der USA. Würden schon Lieferausfälle aus Iran den globalen Ölmarkt durcheinanderwirbeln – immerhin produziert der Iran mehr als fünf Prozent des weltweiten Rohöls –, so könnte die Reaktion der Mullahs noch mehr Probleme mit sich bringen.

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Vor einigen Tagen nämlich drohten die Revolutionsgarden, die Eliteeinheit der iranischen Streitkräfte, damit, die Strasse von Hormus zu blockieren. Über diese Route im Persischen Golf verschiffen Golfstaaten wie Saudi Arabien, die Vereinigten Arabischen Emirate oder Kuwait ihr schwarzes Gold und durch diesen Engpass wird rund ein Drittel des weltweiten per Schiff verfrachteten Öls transportiert.

Seit Bekanntgabe der neuen Streitereien mit den USA und den geplanten Blockadeplänen legte der Ölpreis der Sorte Brent bereits um rund fünf Prozent auf 75 Dollar je Barrel zu. Seit Jahresanfang summiert sich der Preisanstieg bei schwarzem Gold damit bereits auf rund 40 Prozent. Aber der wieder aufflammende Konflikt mit dem Iran ist nicht der einzige Preistreiber.

Es gibt weitere Krisenherde. Libyen, Sudan und Venezuela – das Land im Norden Südamerikas verfügt über die grössten Ölvorkommen weltweit – sind politisch unsicher und die Ölproduktion und der Export des Rohstoffs sind bedroht oder bereits beschränkt. Zudem hat die Organisation Ölexportierender Staaten OPEC zusammen mit Russland als dem drittgrössten Ölproduzenten weltweit hinter USA und Saudi Arabien zum Jahresanfang die Produktion um rund 1,5 Millionen Barrel pro Tag zurückgefahren.

Aus Überangebot wurde Nachfrageüberhang

Das führt Expertenschätzungen zufolge dazu, dass aus einem Überangebot am Rohölmarkt von 1,5 bis 2,0 Millionen Barrel täglich im vergangenen Jahr nun ein Nachfrageüberhang von rund 500'000 Barrel pro Tag besteht.

Möglicherweise bekommt die Ölnachfrage sogar noch Rückenwind durch die globale Konjunktur. Derzeit scheinen zwar noch viele Konjunkturindikatoren auf Rot zu stehen. Doch im ersten Quartal verzeichnete China bereits ein überraschend starkes Wirtschaftswachstum von 6,4 Prozent. Zudem sagen Ökonomen wegen Frühindikatoren wie etwa der Entwicklung am Kupfermarkt im zweiten Halbjahr ein global steigendes Wachstumstempo voraus. Dadurch könnte die Ölnachfrage zulegen und das aktuelle Versorgungsdefizit noch grösser werden. Mit der Folge weiter steigender Preise.

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Ein Call auf Öl verspricht überproportionale Kursgewinne

Nachdem Brent nun die Marke von 75 Dollar erreicht hat, setzen Anleger darauf, dass jetzt spekulativ orientierte Marktteilnehmer auf einen charttechnisch ausgelösten Aufschwung beim Ölpreis wetten werden. Mit einem Call auf Brent (ISIN: CH0473356688, Basis und Knock-out jeweils 64,249 Dollar, Laufzeit endlos, Bezugsverhältnis 10:1) können Anleger schon bei einem relativ geringen Preisanstieg des Basiswerts auf die nächste wichtige charttechnische Marke von 80 Dollar mit einem Gewinn von etwa 40 Prozent rechnen.