Die Schweizerische Nationalbank (SNB) hat vor Turbulenzen an den Devisenmärkten gewarnt, falls es zu einem ungeordneten Brexit kommt. «Es kommt darauf an, ob es einen Brexit gibt mit Vertrag oder ohne. Wenn es am Schluss einen Vertrag gibt, dann wird es weniger volatil», sagte SNB-Präsident Thomas Jordan am Mittwoch auf dem Wirtschaftssymposium Aargau.

Umgekehrt könne es bei einem chaotischen Austritt Grossbritanniens aus der EU zu Ausschlägen kommen, von denen auch der Schweizer Franken betroffen sein könnte. Denn dieser gelte bei Investoren weiterhin als sicherer Hafen.

Für eine Veränderung der Geldpolitik in der Schweiz sei es derzeit zu früh, sagte Jordan. Dadurch könnten Probleme entstehen, etwa wenn die SNB einen solchen Schritt dann wieder rückgängig machen müsste.

(sda/ise)