McKinsey & Co Inc. hat eine Botschaft für Asset Manager, die es wagen, mit einem Fünkchen Optimismus ins Jahr 2020 zu gehen: Machen Sie sich keine Hoffnungen. Es ist keine Trendwende in Sicht. 

Die Branche hat mit sinkenden Gebühren und steigenden Kosten zu kämpfen, schrieb die Unternehmensberatung am Mittwoch in einem Bericht. Laut McKinsey wird das globale Wachstum des verwalteten Vermögens in den nächsten fünf Jahren sinken. Indes wird der anhaltende Wechsel der Anleger von aktiven zu den günstigeren passiven Fonds die Gebühren weiter drücken.

Das ist kaum ein Trost für Asset Manager, die sich bereits mitten in einer jahrelangen Marktbereinigung befinde. Die Konsolidierung habe die Margen nicht unbedingt verbessert. Einige hochkarätige Fusionen unter den großen Anbietern konnten die Abflüsse nicht eindämmen. Sowohl Janus Henderson Group Plc als auch Standard Life Aberdeen Plc gehören zu den Firmen, bei denen nach ihren jeweiligen Zusammenschlüssen Gelder abgezogen wurden.

Allerdings: Laut McKinsey stecke immer noch ein «erhebliches Aufwärtspotenzial» in der Branche – wenn Grenzen überwunden und neue Möglichkeiten geschaffen würden. Zum Beispiel eine Konzentration auf nachhaltige Investments und private Marktfonds.

Quelle:

Sid Azad, Pierre-Ignace Bernard, Cristina Catania, Kevin Cho, Martin Huber, Philipp Koch, Christian Zahn: «Adapting to a new normal in European asset management», McKinsey & Company, November 2019.
 

(Bloomberg — rap)

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