Der Standardwerteindex SMI sank am Montag um 0,6 Prozent auf 12.395 Punkte. Neue Wirtschaftsdaten aus China zeigten, dass der Aufschwung wegen der staatlichen Massnahmen zur Eindämmung der Coronavirus-Ausbreitung an Schwung verliert. Sie fachten die Konjunktursorgen der Anleger neu an.

Angeführt wurden die Verlierer unter den Bluechips von den Luxusgüter-Herstellern: Die Aktien von Richemont und Swatch büssten drei beziehungsweise zwei Prozent ein. China und Hongkong gehören zu den wichtigsten Märkten der beiden Konzerne. Auch die jüngst gefragten Bau- und Finanztitel verloren kräftig. Die Grossbanken Credit Suisse und UBS, der Zementproduzent Holcim, die Bauchemiefirma Sika und das Prüfunternehmen SGS verloren ein Prozent und mehr an Wert.

Zu den wenigen SMI-Gewinnern gehörte Indexschwergewicht Nestlé mit einem leichten Kursplus. Das Geschäft des Lebensmittel-Weltmarktführers gilt als vergleichsweise krisensicher, weshalb Investoren in unsicheren Zeiten gerne zu den Aktien greifen. Auch die Anteile der beiden Pharmariesen Novartis und Roche verloren weniger stark als der Gesamtmarkt.