China dämpft die Sorgen vor einem kräftigen Abschwung der nach den USA zweitgrössten Volkswirtschaft der Welt. Sowohl die Importe als auch die Exporte hätten sich in der ersten März-Hälfte wieder erholt, sagte ein Sprecher des Handelsministeriums am Donnerstag in Peking.

Insgesamt sei der Aussenhandel im ersten Quartal stabil. Im Februar waren die Ausfuhren so kräftig eingebrochen wie seit über drei Jahren nicht mehr, während die Importe den dritten Monat in Folge schrumpften. Das signalisierte eine kräftige Konjunkturabkühlung.

Lokomotive der Weltwirtschaft

Die Volksrepublik ist seit Jahren die Wachstumslokomotive der Weltwirtschaft. Die Regierung rechnet in diesem Jahr mit einem Anstieg des Bruttoinlandproduktes von 6,0 bis 6,5 Prozent - es wäre das kleinste Plus seit rund drei Jahrzehnten. China befindet sich in einem Handelstreit mit den USA, der die Konjunktur bremst. Die Führung in Peking stemmt sich dagegen mit Steuersenkungen und milliardenschweren Ausgaben für die Infrastruktur.

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(awp/gku)