Jelmoli erlebte die Startwoche nach dem Lockdown als «grossartig». Das sagt Nina Müller, die seit Anfang April als Chefin des grössten Warenhauses der Schweiz amtiert: «Unsere Umsatzerwartungen wurden bei weitem übertroffen und wir haben zweistellig über Budget und Vorjahr gearbeitet», so Müller im Interview mit der am Donnerstag erscheinenden «Handelszeitung».

Dies, obwohl die Kapazitäten wegen der Corona-Krise beschränkt seien: Aktuell dürfe man inklusive Mitarbeitende maximal 1'800 Personen im Haus an der Zürcher Bahnhofstrasse haben – vor Corona seien es an einem guten Samstag über 3000 gewesen.

Im Gespräch mit der «Handelszeitung» spricht Nina Müller über die Strategie von Jelmoli, über die Konkurrenzsituation mit Globus und verrät, weshalb im Zürcher Warenhaus bald ein Chalet eingebaut wird. Trotz der allgemein schwierigen wirtschaftlichen Lage sei bei Jelmoli kein Abbau vorgesehen: «Stand heute sind keine Entlassungen geplant. Über die Kurzarbeit schaffen wir es, die Mitarbeitenden zu halten, und zudem haben wir mit unseren Expansionsprojekten am Flughafen Zürich sogar einen erhöhten Bedarf an Mitarbeitenden.»

HZ
 

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