Gemäss einer Umfrage der ETH-Konjunkturforschungsstelle KOF dürften die Löhne im Schnitt um 2,2 Prozent steigen. Damit bleiben sie hinter der Inflation von rund 3 Prozent zurück. Dies obwohl selbst zurückhaltende Arbeitnehmervertreter mit steilen Forderungen in die Lohnrunde 2023 steigen, wie die "NZZ am Sonntag" schreibt.

Der Kaufmännische Verband etwa verlangt eine Erhöhung von bis zu 4 Prozent. Der Verband Öffentliches Personal Schweiz peilt gar ein Plus von 5 Prozent an.

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Finanzsektor erwartet Lohnerhöhungen von 1,5 Prozent

Zu den Gewinnern zählen laut Umfrage die Angestellten im Gastgewerbe. Sie können gemäss mit einem Plus von 4,4 Prozent rechnen. Die Wirte und Hoteliers reagieren damit auf die Personalknappheit und die Abwanderung in andere Branchen.

Banker können hingegen nicht auf den grossen Reibach hoffen. Der Finanzsektor erwartet Lohnerhöhungen von 1,5 Prozent.

(sda/gku)