Elon Musk hat viele Hüte an. Mit Tesla verhilft er Elektroautos zum Durchbruch. Mit seinem Raumfahrtsunternehmen SpaxeX will Musk Passagiere auf den Mond schicken. Und seine Tunnelbohrfirma «Boring» soll das Verkehrschaos in Grossstädten lindern.
 

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Einen ähnlich kühnen Plan verfolgt der US-Unternehmer mit Neuralink: Die Firma aus San Francisco will menschliche und künstliche Intelligenz verknüpfen. Anders ausgedrückt: Elon Musk will das Gehirn an Maschinen anschliessen.

Neuralink_Sensor

Der Sensor von Neuralink: Er ist nur leicht länger als eine US-Penny-Münze.

Quelle: Youtube

Tests zur Behandlung von Krankheiten

Zum Start hat sich Neuralink bescheidenere Ziele gesteckt. Ab nächstem Jahr will die Firma winzige Sensoren in Gehirne einpflanzen. Die Tests sollen Erkenntnisse für die Behandlung verschiederer Krankheiten, etwas Epsilepsie, liefern. Dabei arbeitet Neuralink mit der renommierten Universität Stanford zusammmen. Testpersonen erhalten bis zu 1500 Sensoren eingefügt. Diese sogenannte Elektroden, ultradünne Fäden, liefern Informationen über bestimmte Hirnregionen an Computer weiter.

In der Nacht auf Mittwoch hat Neuralink das Vorhaben vorgestellt - betrachten Sie hier das Video.

(mbü)