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Paukenschlag
Markus A. Frey verlässt Niederer Kraft & Frey

Markus A. Frey: Rückzug aus der Kanzlei. (Bild: ZVG)

Der VR-Präsident der unter Beschuss geratenen Zürcher Privatbank Frey verlässt die vom Vater mitgegründete Anwaltskanzlei.

Veröffentlicht am 23.04.2013

Markus A. Frey, langjähriger Partner der Anwaltskanzlei Niederer Kraft & Frey AG (NKF) verlässt gemäss Mitteilung die Kanzlei, die sein Vater 1936 mitgegründet hat. Frey wolle damit die klare Trennung seiner Aktivitäten als Partner der Kanzlei und als Verwaltungsratspräsident der Bank Frey & Co. AG auch öffentlich klar hervorheben.

Markus A. Frey habe sich zur Wahrung der Interessen und der Weiterentwicklung der Kanzlei Niederer Kraft & Frey AG für diese Entflechtung entschieden, heisst es. Der Entscheid sei nach eingehender Beratung der Lage mit den Partnern von NKF gefallen. Er werde seine anwaltliche Beratungstätigkeit inskünftig unabhängig von einer Grosskanzlei und als freier Anwalt weiterführen.

Ausserdem werde sich Frey weiterhin als Präsident des Verwaltungsrates für die Bank Frey & Co. AG einsetzen. Die Zürcher Privatbank hat das Geschäftsleitungsmitglied von seinen Aufgaben entbunden, nachdem dieses in den USA angeklagt worden ist.

(vst/chb)

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