Es war eine Überraschung für viele, als die Zürcher das revidierte Energiegesetz Ende November 2021 annahmen. Baudirektor Martin Neukom war «bewegt», wie er sagte, HEV-Präsident Hans Egloff sprach von einem «Hype ums Klima», während Politgeograf Michael Hermann ortete, dass eben jenes Gesetz ein Vorbild für die gesamte Schweiz werden könne. Doch worum ging es da eigentlich?

Öl- und Gasheizungen, so wurde in Zürich beschlossen, müssen künftig am Ende ihrer Lebensdauer durch klimaneutrale Heizungen ersetzt werden. Und das sind nicht wenige. Allein im Kanton Zürich sind 120’000 Öl- und Gasheizungen in Betrieb. Bislang wurde mehr als die Hälfte der Anlagen am Ende ihrer Lebensdauer erneut durch eine Öl- und Gasheizung ersetzt. Damit ist jetzt Schluss. Die Vermieter werden neu gezwungen, sich mit Alternativen auseinandersetzen.

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