Die US-Fluggesellschaft American Airlines bekommt die Krise rund um Boeings Unglücksjet 737 Max heftig zu spüren. Das Unternehmen kündigte am Donnerstag an, dass der Gewinn im laufenden Geschäftsjahr wegen der Startverbote für den nach zwei Abstürzen aus dem Verkehr gezogenen Flugzeugtyp um rund 540 Millionen US-Dollar vor Steuern geringer ausfallen dürfte. Das liess die Aktien von American Airlines vorbörslich zeitweise um zwei Prozent fallen.

Abgesehen vom 737-Max-Debakel laufen die Geschäfte angesichts des boomenden Flugreiseverkehrs allerdings rund. Im dritten Quartal stieg der Nettogewinn im Jahresvergleich um 14 Prozent auf 425 Millionen Dollar. Der Umsatz legte um rund drei Prozent auf 11,9 Milliarden Dollar zu. «Unsere Ergebnisse hätten besser sein können», sagte Vorstandschef Doug Parker allerdings mit Blick auf die Probleme mit der 737 Max. American Airlines hat 24 Maschinen der Reihe in der Flotte.

Boeing gegen Airbus: Die Karten werden neu gemischt

Im Duell der Luftfahrtkonzerne schien Boeing davonzuziehen. Nun stecken die Amerikaner in der Krise. Ein Vergleich in Grafiken. Mehr hier.

(awp/gku)