Die frühere Nationalrätin Brigitta Gadient wird Präsidentin der Schweizer Luftfahrtstiftung. Die Stiftung stellt sicher, dass die Auflagen des Bundes zur finanziellen Unterstützung der Fluggesellschaften Swiss und Edelweiss eingehalten werden.

Neben der früheren SVP- und BDP-Nationalrätin werden Peter Müller, der frühere Direktor des Bundesamts für Zivilluftfahrt (Bazl) und Lino Guzzella, der ehemalige Präsident und Rektor der ETH Zürich, den Bund in der Stiftung vertreten. Der Bundesrat hat an seiner Sitzung vom Mittwoch die Vertreter gewählt.

1,275 Milliarden Franken für Swiss und Edelweiss

Die Stiftung überwacht, dass die Auflagen für die Hilfsgelder des Bundes eingehalten werden. Neben den Vertretern des Bundes werden zusätzlich je eine Vertreterin oder ein Vertreter der Lufthansa-Gruppe und der Swiss dem Stiftungsrat angehören.

Ende April hatte der Bundesrat ein Unterstützungspaket für die Luftfahrt verabschiedet. Der Bund gewährt den Fluggesellschaften Swiss und Edelweiss zur Sicherstellung der Liquidität einen Verpflichtungskredit von 1,275 Milliarden Franken. Das Parlament stimmte diesem Kredit im Mai zu.

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Da es sich bei den Fluggesellschaften um Tochtergesellschaften der Deutschen Lufthansa AG handelt, knüpfte der Bundesrat die Gewährung des Kredits an standortpolitische Auflagen. Die Auflagen sollen verhindern, dass der Standort Schweiz bei der Strategie des deutschen Unternehmens nachteilig behandelt wird.

(sda/gku)