China erleichtert ausländischen Banken den Zugang zum heimischen Markt. Das sehen neue Regeln vor, die von der Banken- und Versicherungsaufsicht CBIRC veröffentlicht wurden. Demnach werden spezielle Bilanzanforderungen abgeschafft, die bislang für ausländische Geldhäuser galten. Außerdem werden die Bestimmungen gelockert, die Anteilsbeschränkungen in Joint Ventures vorsehen.

Institute aus dem Ausland dürfen künftig sowohl mit Filialen als auch eigenen Banktöchtern in der Volksrepublik vertreten sein, wie die Behörde ferner mitteilte. Sie betonte allerdings zugleich, die Auflagen für das Eigenkapitalmanagement sowie die Bekämpfung von Geldwäsche und Terrorfinanzierungen seien verschärft worden.
China hatte im Oktober eine Lockerung der Geschäftsbeschränkungen für ausländische Banken, Broker und Fondsgesellschaften angekündigt. Das Land befindet sich in einem Handelsstreit mit den USA und demonstriert seitdem verstärkt ein Bekenntnis zur Öffnung heimischer Märkte. (Reuters)