Bereits im August wurde bekannt, dass das Biotechnologieunternehmen Moderna das erste regionale Hub ausserhalb Nordamerikas in der Schweiz eröffnet. Heute gab Moderna die Ernennung von Dan Staner zum Vizepräsidenten und Generaldirektor des Schweiz-Ablegers bekannt.

Die Firma erlangte in diesem Sommer Bekanntheit, weil sie als eine der ersten einen funktionierenden Covid-19-Impfstoff entwickeln könnte. Die Schweiz sicherte sich 4,5 Millionen Dosen des Impfstoffs der Amerikaner.

Moderna leistet nach eigener Aussage Pionierarbeit bei der Entwicklung von Boten-RNA (mRNA)-Therapeutika und Impfstoffen zur Schaffung einer neuen Generation von transformativen Medikamenten für Patienten.

Impfstoff wird zusammen mit Lonza hergestellt

Der experimentelle Impfstoff mRNA-1273 soll nach der möglichen Zulassung im Rahmen einer strategischen Zusammenarbeit gemeinsam mit Lonza hergestellt werden. Der Moderna-Standort Basel dürfte auch mit dieser Partnerschaft zusammenhängen.

Der neue Schweiz-Chef Staner sei für die Präsenz und die Aktivitäten von Moderna in der Schweiz verantwortlich und baue ein Team auf, das eine Reihe von Funktionen abdecke, schreibt Moderna in einer Mitteilung. Dazu gehörten Medizin, Regulierung, Preisgestaltung, Rückerstattung, Marktzugang, Regierungsangelegenheiten und kommerzielle Operationen für den Schweizer Markt.

Dabei werde Staner eng mit Nicolas Chornet zusammenarbeiten, der kürzlich zum Senior Vice President International Manufacturing, Europe, ebenfalls mit Sitz in Basel ernannt wurde.

(gku)