In der Schweiz stehen rund drei Millionen Dosen des Impfstoffs von Pfizer/Biontech zur Verfügung. Eine Zulassung ist nach Angaben des Heilmittelinstituts Swissmedic auch hierzulande bereits im Dezember möglich.  Für die Impfkampagne selber sind in der Schweiz die Kantone verantwortlich.

Zwei Impfungen pro Person

Die organisatorischen und logistische Vorbereitungen dazu laufen auf Hochtouren. In zahlreichen Kantonen sind Impfzentren vorgesehen, auch mobile Impf-Equipen sind geplant. Ab Januar sollen diese vielerorts bereitstehen. 

Weil jede Person zwei Mal geimpft werden muss, dürfte die reservierte Menge für rund 1,5 Millionen Personen reichen. Gemäss der Impfstrategie des Bundesamtes für Gesundheit (BAG) haben dabei besonders gefährdete Personen und das Gesundheitspersonal Vorrang. 

Ältere Menschen und Vorerkrankte haben Priorität

So sollen ältere Menschen und Menschen mit Vorerkrankung zuerst geimpft werden. Auch das Gesundheitspersonal mit Patientenkontakt und das Betreuungspersonal und die engsten Kontakte der besonders gefährdeten Personen, stehen in der ersten enge Reihe. 

Erst nach den priorisierten Gruppen sollen die Impfstoffe allen anderen Erwachsenen zur Verfügung stehen, die sich impfen lassen möchten. Kinder und Jugendliche gehören noch nicht zu den Zielgruppen der Impfstrategie, da die entsprechenden Studiendaten für diese Altersgruppe noch nicht vorliegen. 

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Impfung ist kostenlos

Die Covid-19-Impfung wird für die Bevölkerung gratis sein. Die Kosten für die Impfstoffe, die Impfung und das notwendige Material würden von Bund, Kantonen und der obligatorischen Krankenpflegeversicherung (OKP) getragen. Die Impfung sei von Franchise und Selbstbehalt befreit.  (SDA/ag)