Der Bund hat in den vergangenen Jahren dank Negativzinsen 388 Millionen Franken eingenommen. Dies ergab eine Zusammenstellung der Eidgenössischen Finanzverwaltung auf Anfrage des «SonntagsBlick».

Bereits 2011 – lange bevor die Nationalbank Negativzinsen einführte – hatte der Bund dank Negativzinsen elf Millionen Franken eingenommen. Der Bund fand demnach bereits damals Anleger, die bereit waren, ihm fürs Aufbewahren von Geld Zinsen zu bezahlen. Die bisher höchsten Einnahmen durch Negativzinsen verbuchte der Bund im Jahr 2017, damals waren es 79 Millionen Franken.

Seitdem gehen die Einkünfte aus Negativzinsen wieder leicht zurück: 2018 waren es 64, im ersten Halbjahr 2019 rund 30 Millionen Franken.

(sda)