Die amerikanische Investmentbank Goldman Sachs will sich aus dem Kohle-Geschäft zurückziehen: Sie wird künftig weder für neue Kohleminen noch für die Erweiterung von bestehenden Kohleminen Kredite gewähren oder direkte Anlagen tätigen. Dasselbe gilt für Kohlekraftwerke. Der Investment-Stopp gilt weltweit.

Auch wird Goldman Sachs auf die Finanzierung von Erdöl-Bohrungen und Erdöl-Förderung in der Arktis verzichten.

Die bereits vergebenen Kredite und bestehenden Investment-Beziehungen zu Kohle-Unternehmen werden zwar nicht gekappt, aber die Bank verpflichtet sich, das Engagement nach und nach abzubauen, falls ein Kohleförderer keine Ausstiegs-Strategie hat.

Auf der Gegenseite hat sich Goldman Sachs zum Ziel gesetzt, bis 2030 rund 750 Milliarden Dollar zur Finanzierung von klimafreundlichen und nachhaltigen Anlagen einzusetzen.

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