Mehr als 1600 Mitarbeiter bei Google haben in den USA einen Verkaufsstopp von E-Mail-Programmen und anderen Diensten an Polizeibehörden gefordert. In einer Petition zeigten sie sich am Montag (Ortszeit) enttäuscht, dass Google nicht die Bürger unterstütze.

«Unser Geschäft sollte nicht von rassistischer Polizeiarbeit profitieren», hiess es in dem Schreiben. Die Mitarbeiter beriefen sich auf den Verkauf des G-Suite-Pakets an die Polizei in Clarkstown, New York, das Anwendungen für E-Mail-Programme, Dokumentenbearbeitung und Dateispeicherung enthält.

 

Ein Google-Sprecher sagte zu der Petition: «Wir haben seit langem entsprechende Nutzungsbedingungen für allgemein verfügbare Computerplattformen wie Gmail, G-Suite sowie Google Cloud. Diese Produkte werden weiterhin für Regierungen und lokale Behörden, einschliesslich Polizeibehörden, verfügbar bleiben», hiess es.

Mehrere Tech-Unternehmen stoppten im gleichen Kontext den Verkauf von Gesichtserkennungssoftware an die US-Polizei. Google gehörte indes nie zu den Zulieferern in diesem Bereich.

IBM macht Schluss mit Facial Recognition

Der IT-Konzern will nicht mehr, dass seine Gesichtserkennungs-Technologie von Behörden eingesetzt wird. Mehr hier.

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(sda/gku)