Es ist noch nicht mal Halbzeit, erst Juni, aber bereits jetzt floss mehr Risikokapital in europäische Fintech-Startups als in den Vorjahren. Konkret: Die Finanzierungsrunden brachten den Startups im Payment-, Insurtech-, Onlinebroker-, Neobanken-, Etcetera-Bereich bislang 10,4 Milliarden Euro ein, verglichen mit 9,3 Milliarden im früheren Rekordjahr 2019.

Dies besagen Daten von Dealroom, die vom Fachportal «Sifted» ausgewertet wurden.

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Zum Boom trugen diverse Faktoren bei: Zum Beispiel einzelne Gross-Finanzierungsrunden – und damit auch die Tatsache, dass inzwischen viele europäische Fintechs das Einhorn-Format erreicht haben. Einige Beispiele: Klarna nahm jüngst 639 Millionen Euro auf, bei Trade Republic waren es 900 Millionen und bei SaltRepublic 585 Millionen Euro.

Hinzu kamen wachsende Zuflüsse aus China und den USA sowie der Krypto-Boom, dessen Beträge teilweise auch unter der Rubrik Fintech verbucht werden.

(rap)