Der Solarzulieferer Meyer Burger führt an seinen beiden Standorten in der Schweiz ab dem 6. April Kurzarbeit ein. Wegen der wirtschaftlichen Situation aufgrund der Corona-Pandemie verzichten Verwaltungsrat und Konzernleitung zudem auf Teile ihres Salärs.

Die Corona-Pandemie wirke sich erheblich auf die globale Wirtschaft und damit auch auf die Solarindustrie aus, teilte das Unternehmen am Donnerstag mit. Deshalb werde an den beiden Standorten von Meyer Burger in Thun und Hauterive ab der kommenden Woche Kurzarbeit eingeführt. Mit dieser Massnahme will das Unternehmen die Folgen der Corona-Pandemie kompensieren und Personalkosten senken.

Gemäss einem Unternehmenssprecher sind an den beiden Schweizer Standorten ungefähr 40 Mitarbeitende von der Einführung der Kurzarbeit betroffen.

Chefs verzichten auf 15 Prozent ihres Gehalts

Zudem verzichten die Mitglieder des Verwaltungsrats per sofort auf 15 Prozent ihrer Bezüge und die Geschäftsleitung auf 15 Prozent ihres Gehalts. Damit wollen sie während der Zeit der Coronakrise ein Zeichen der Solidarität setzen.

Des Weiteren gab Meyer Burger den Vollzug des Verkaufs des Inkjet-Drucker-Geschäft (Pixdro) in den Niederlanden bekannt. Die deutsche Firma Süss Microtec zahlte für Pixdro laut dem Communiqué 4,1 Millionen Franken und übernimmt auch die rund 30 Mitarbeitenden des Betriebs. Der Verkauf von Pixdro war im Dezember vergangenen Jahres angekündigt worden.

(awp/gku)