Reichere Staaten wollen ihre Hilfszusagen für die Folgen des Klimawandels bis 2023 einhalten. Das wurde am Montag im Vorfeld der Weltklimakonferenz in Glasgow von den britischen Organisatoren mitgeteilt. 100 Milliarden Dollar sollen dann ab übernächstem Jahr pro Jahr zur Verfügung stehen - zugunsten ärmerer Länder, die die Folgen des Klimawandels oft am stärksten zu spüren bekommen.

Auf Basis einer Analyse der Industriestaaten-Organisation OECD wird es 2022 deutliche Fortschritte geben. 2023 dürfte das 100-Milliarden-Ziel dann erreicht werden. In den Jahren danach sollten es sogar mehr als 100 Milliarden Dollar sein. Vor allem Deutschland, Kanada und Großbritannien hätten ihre Zusagen zuletzt deutlich erhöht.

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Die Zusage zugunsten ärmerer Länder stammt aus dem Jahr 2009. Bis 2020 sollte das Ziel eigentlich umgesetzt sein. Es wurde dann aber auf 2025 verschoben.