Dies ist das beste Monatsresultat in der 52-jährigen Geschichte der Skandinavier in der Schweiz. Überhaupt verlief das gesamte 1. Halbjahr überaus positiv. Volvo immatrikulierte 4645 Fahrzeuge (plus 9,8 Prozent). «Wir sind auf Kurs für das von uns geplante Jahresziel von total 9000 Fahrzeugen und damit 3 Prozent Marktanteil», sagt Anouk Poelmann, die Präsidentin von Volvo Automobile Schweiz.

Zwei wichtige Baureihen kommen im 2. Halbjahr dazu, der Volvo V60 Plug-in Hybrid gegen Ende Jahr und vor allem der V40 nach den Sommerferien. Mit dem Einsteigermodell wollen sich die Schweden ein Stück vom Kuchen in der Kompaktklasse abschneiden. Dies mit markentypischen Merkmalen. Das Schrägheckmodell soll gemäss den Ingenieuren in Göteborg der sicherste und intelligenteste Volvo sein, der bisher gebaut wurde. Dazu gehört der serienmässige Fussgänger-Airbag. Dieser ist bei Geschwindigkeiten zwischen 20 bis 50 Stundenkilometern aktiv. Er ist zwischen Motorhaube und Windschutzscheibe platziert, breitet sich im Kollisionsfall U-förmig aus und deckt dabei das untere Drittel der Windschutzscheibe sowie einen grossen Teil der A-Säulen ab, die ein hohes Verletzungsrisiko für Fussgänger darstellen. In der Entwicklung des Fahrwerks hat übrigens auch ein Schweizer bedeutend mitgewirkt. Als ­Mitglied eines kleinen Teams von fünf europäischen Rennfahrern testete der Genfer Neel Jani das V40-Fahrwerk intensiv. (mk)

Der Volvo V40 ist in der Schweiz zu einem Preis ab 29900 Franken ab September 2012 erhältlich.