• Motor: 3 Liter, 6 Zylinder, Turbo
  • Leistung: 306 PS / 225 kW
  • Höchstgeschwindigkeit: 250 km/h, elektronisch abgeregelt
  • Beschleunigung: von 0 auf 100 km/h in 6,0 Sekunden
  • Preis: ab 76  900 Franken

Sie haben es mit den Zahlen bei BMW. Schon lange. Und mittlerweile reicht die Palette der blau-weissen Wunschobjekte von 1 bis 7. Nur die 2 ist noch nicht an eine Modellreihe vergeben. Denn die 2 mag man bei BMW so wenig wie beim FC Bayern: Platz 2 ist für die Ansprüche auf dem Fussballfeld wie auf der Strasse zu wenig. Weil das so ist, wird der Mathematik schon mal nachgeholfen. Etwa wenn es darum geht, Platz 1 der Premiumanbieter in der Schweiz gegen Audi zu verteidigen. Dann werden die Verkäufe von Mini und Rolls-Royce gerne auch mitgerechnet. «Die Autos dieser Marken sind eigentlich nur weitere Modelle der BMW Group», heisst es dann. Wer dieses Argument nicht begreift, muss sich nicht grämen. Das kann man nicht begreifen. Aber eigentlich hat man solche Tricks bei BMW gar nicht nötig, denn mit dem neuen 5er steht ab dem 20.  März die Antwort auf Audi A6 und Mercedes E-Klasse in ihrer sechsten Generation am Start. Mit einer klaren Vorgabe: «So agil und sportlich wie ein 3er und so sicher und luxuriös wie ein 7er» soll der Neue sein.

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Ort der Ruhe. Es ist nicht wenig, was man bei BMW vom 5er erwartet – eine Art «eierlegende Wollmilchsau» auf Rädern. Gottlob sieht das Auto nicht so aus. Im Gegenteil: Seit Adrian van Hooydonk den wilden Chris Bangle als Designchef abgelöst hat, wirken die Neuheiten aus München wie ein Zen-Garten im Vergleich mit einem Schrebergarten – ein Ort der Ruhe, der Meditation. Oder weniger abgehoben: Die klaren Linien, der Verzicht auf eine Überzahl konkaver und konvexer Flächen und ein paar zusätzliche Zentimeter verleihen dem neuen 5er jene typische Sportlichkeit und Eleganz, mit der die Konkurrenz den Bayern in den vergangenen Monaten in die Zahlen gepfuscht hat. Das wäre Pluspunkt 1. Pluspunkt 2 ist, dass die von BMW proklamierte und PR-technisch patentierte «Freude am Fahren» auch bei der neuen Businessklasse mit an Bord ist. Zwar ist das Topmodell, der 550i mit 8 Zylindern und 407 PS, noch nicht testtauglich, doch schon die Nummer 2 der Modellreihe, der 535i, macht mit 6 Zylindern und 306 PS enorm Spass. Das hat zum einen mit dem erneut verbesserten Motor zu tun – mehr Kraft, weniger Verbrauch –, zum andern mit den vielen Elementen aus der neuen 7er-Limousine, vor allem Fahrwerk und Fahrerassistenzsystem. Und selbstverständlich mit der wie gewohnt perfekten Ergonomie im Cockpit und der hochwertigen Qualität im Interieur.

Fazit: Seit 1972 wurden weltweit 5 555 555 BMW 5er verkauft. Sagt BMW. Und für den neuen 5er gibt es keine 6, sondern nur eine 5,5. Passt. www.bmw.ch/5er