Um «Events», «Ikonen» und die «ImagiNation» soll es an der Expo.02 gehen. Für die Kreativen, die sie zu verantworten haben, mögen solche Worthülsen einen Inhalt haben, für viele Unternehmer in diesem Land haben sie keinen. «Wir tun uns schwer mit dem KMU-Marketing», sagt denn auch der für das KMU-Sponsoring der Expo.02 verantwortliche Peter Andres. Entsprechend sehen die Zahlen aus. Von den ursprünglich anvisierten 75 KMU-Millionen liegen erst rund fünf in der Kasse, wobei zu den Abnehmern der KMU-Pakete auch Firmen wie der Zuger Bauchemie-Multi Sika zählen. Die meisten echten KMUs, welche die Expo.02 bisher gesponsert haben, mussten mit Gegengeschäften geködert werden. Trotzdem: Auf zehn Millionen Franken wollen Andres und seine Mitarbeiter noch kommen: Bis Weihnachten, so versichert er, habe jedes Schweizer KMU von der Expo mindestens einmal Post bekommen.
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