Diese verfügt, eingebaut im hinteren Stossfänger, über einen Sensor, der mit einem leichten Fusskick betätigt wird und die Heckklappe elektrisch öffnet oder schliesst. Diese praktische ­Lösung weiss man besonders dann zu schätzen, wenn beide Hände beladen sind. Vorausgesetzt, man hat den Fahrzeugschlüssel in der Handtasche oder im Hosensack; die ­automatische Erkennung des Schlüssels verhindert unerlaubtes Öffnen. Der Kuga, das Sports-Utility-­Vehicle-Aus­hänge­schild von Ford, ist das erste Fahrzeug aus dem rasch wachsenden SUV-Segment, das dieses Gadget auf den Markt bringt.

Der einzige Wermutstropfen: Die automatische Heckklappe ist nicht Basisausstattung, sondern wird als Option mit ­einem Zusatzpreis von 600 Franken angeboten. Das wird allerdings den Erfolg des sportlichen Allzweckfahrzeugs kaum mindern. Der Allrad-Kuga kombiniert niedrige Verbrauchs- und Abgaswerte (6,6 Liter beim 150 PS starken 1,6-Liter-Vierzylinder) mit hoher Vielseitigkeit und vor allem einer überraschenden Vielfalt hochmoderner Sicherheits- und Assistenzsysteme (fünf Sterne NCAP-Crashtest). Dementsprechend hochgesteckt sind die Verkaufsziele von Ford. In den nächsten sechs Jahren sollen in Europa 1 Million Kuga auf die Strasse rollen. (mk)