Der Hybrid bekommt wieder einen reinen Benziner an die Seite gestellt, den GS 250 mit einem Sechszylinder-Benzinmotor mit 209 PS Leistung. Als erster Hybrid verfügt der GS 450h um eine (um maximal 2 Grad) mitlenkende Hinterachse. Das erhöht seine Agilität beim Kurvenfahren, aber auch die Fahrstabilität.

Nicht nur im Modus Sport S+ geht der Antrieb voll zur Sache, auch in den anderen Modi gefällt er mit einer direkten und präzis arbeitenden Lenkung und einem europäisch straffen und dennoch komfortablen Fahrwerk. So macht Reisen Spass, wenn man seinem Auto nicht bei der Arbeit zuhören will. Denn auch dieser Lexus ist ein Beispiel für extrem niedrige Fahr­geräusche. Nur bei Vollgas drängt sich der wegen des CVT-Getriebes dann turbinenartig jaulende Sechszylinder-Benziner in den Vordergrund. Den GS 450h gibt es in vier Ausstattungslinien, wobei schon der Lieferumfang der Basisvariante zum Beispiel mit Rückfahrkamera, Bi-Xenon-Scheinwerfer mit automatischer Leuchtweitenregelung, LED-Tagfahrlicht, Klimaautomatik und Gurtkraftbegrenzer auch für die Rücksitze überrascht. Der Schritt zur Comfort-Line kostet 5100 Franken, zum F-Sport 16400 Franken und zur ­Excellence-Line 19500 Franken mehr als die Basisvariante für 72400 Franken. (mk)

Lexus GS 450h kann ab sofort bestellt werden; die ersten Auslieferungen beginnen noch in diesem ­Monat.