Auch in der zweiten Hälfte seines Produktzyklus startet der Siebner mit eleganter Linie und dynamischen Proportionen ohne ­Patina und Putten, dafür mit viel neuer Technik. Die Veränderungen an der ­Karosserie fallen übrigens kaum auf. Die BMW-Niere hat nun neun statt zwölf Streben, und die Frontschürze wurde über­arbeitet. Neu sind die LED-Hauptscheinwerfer mit den markentypischen Corona-Ringen und der Akzentleiste, mit denen der grösste BMW selbstsicher in den Verkehr sticht. Sein Blick signalisiert wieder deutlich: Hier kommt der Chef. In vielen Fällen sitzt tatsächlich einer drin, meist sogar hinten und vom Chauffeur begleitet. Vier von fünf Siebnern werden mit langem Radstand verkauft. Besonders gern ­entscheiden sich Amerikaner, Russen, Scheichs im Nahen Osten und Reiche in China für dieses 5,22 Meter lange Modell. Schweizer Führungskräfte hingegen sitzen lieber vorne links und damit selber am Steuer. Weil sie Spass am Fahren haben, die Kraft der Luxuslimousine schätzen und von komplett überarbeiteten Triebwerken profitieren, die wirtschaftlich und schadstoffarm arbeiten (Verbrauch ­8 ­Liter). Einrichtungen wie die Auto-Start-Stop-Funktion, die Bremsenergierück­gewinnung und der Fahrerlebnisschalter mit erweitertem Funktionsumfang eröffnen zusätzliche Einsparpotenziale. (mk)

Der neue 7er BMW wird in der Schweiz seit ­ 1. August 2012 ausgeliefert. Einstiegspreis: 98800 Fr.