In der Parklandschaft treten die Skulpturen in einen Dialog mit der Natur und ergänzen sich zu einem vielseitigen Gesamtkunstwerk. Der Zürcher Meister Gottfried ­Honegger ist ebenso präsent wie Gerhard Frömel, der für diesen Anlass die «Zürcher Doppelstele» entworfen hat. Das Künstlerehepaar MCB Adde überrascht mit spielerisch wirkenden Metallbändern in perfekter Harmonie und Leichtigkeit. Hanna Roeckle lotet mit ihrem Werk «Faro» das Ineinanderwirken von Körper und Raum sowie die Möglichkeiten von Malerei und Skulptur aus. Die plastischen Arbeiten von Reiner Seliger wachsen in organischen Formen von unten nach oben, fast wie kultisch-­magische Objekte. Sie wirken statisch und stabil und zugleich auch fragil und trans­parent und gehen mit der sie umgebenden Natur eine faszinierende Synthese ein.

Die eckigen, gradlinigen und strengen Eisenstrukturen von Ueli Gantner sollen anregen, über wahre Schönheit, Ästhetik und das Positive nachzudenken. Haruhiko Sunagawa zeigt eine einzigartige Konstellation aus Glas und Stein, die durch ihre ­geraden Linien ins Unendliche verbunden scheinen. Ganz im Gegensatz dazu steht eine Metallskulptur des englischen Künstlers John Carter. Minimalistische Werke von müller-emil, Kleinskulpturen von Jean-Pierre Viot sowie Plexiglasarbeiten von ­Daniel de Spirt runden den sommer­lichen Skulpturenevent ab. Weitere Werke sind parallel dazu in den Räumen der ­Galerie zu entdecken. (kb)

Galerie La Ligne, Heinrichstrasse 237, Zürich; bis 28. Juli 2012.