Der frühere Chef der Schweizer Industriekonzerne Oerlikon und Von Roll, Thomas Limberger, betätigt sich heute mit seiner Firma Silver Arrows als aktiver Investor. Unter anderem hält die Firma eine Mehrheitsbeteiligung am Schweizer Flugdienstleister Privatair und prognostiziert nach schwierigen Jahren nun stark wachsende Umsätze.

Limberger hantiert mit eigenem Geld und dem Geld privater Investoren, darunter einige hochrangige Industrielle aus Saudi-Arabien, die nicht zum Königshaus rechnen.

Thomas Limberger

Thomas Limberger übernahm 2005 die Führung des Industriekonzerns OC Oerlikon, wechselte dann zu Von Roll ins Reich der Familie von Finck und schied dort nach Querelen im Herbst 2010 aus.

Quelle: Regina Hügli

«Pool von rund 500 Millionen Euro»

Punkto verwaltetem Geld sagt Limberger, er habe «Zugriff auf einen Pool von rund 500 Millionen Euro». Derzeit seien «rund 10 Prozent des Kapitals investiert». Die Rendite seiner Investments solle seit 2014 kumuliert bei rund 66 Prozent liegen.

Längerfristiges Ziel seiner Firma sei, «ein Multi-Family-Office zu bauen», offenbar vor allem für reiche Familien aus dem arabischen Raum und der Golf-Region. Zudem mischt Limberger als Finanzberater beim Grossprojekt «Neue Seidenstrasse» mit, das Güter aus China auf dem Landweg nach Europa bringen will.

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Quelle: Bilanz