Seine Rebstockhänge reichen von der kühlen Atlantikküste im Westen bis zum heissen, sonnigen Mittelmeerraum im Süden. Das sorgt für die einzigartige Vielfalt der Gewächse. Bei den französischen Weinen gleicht kein Stil dem anderen, Geschmackseinerlei gibt es nicht. Genauso wenig braucht man die Kenntnisse eines Kellermeisters oder ­Vinophilen, um französische Weine zu geniessen.

Der beste Rat für Einsteiger in die Welt der französischen Weine lautet: Vergessen Sie erst einmal all die verschiedenen Qualitäts-Klassifizierungen und schauen Sie nicht allzu sehr auf die Herkunftsangabe. Allerdings gibt es eine Ausnahme. Die vor kurzem eingeführte Herkunfts­kategorie Vin de France erlaubt den Erzeugern, Trauben aus verschiedenen Herkünften Frankreichs zu Weinen zu verarbeiten, die ein optimales Geschmacksbild bieten. Manchmal lassen sogar Franzosen die Geografie beiseite und geniessen einfach den guten Tropfen in ihrem Glas. Aber jede einzelne Traube, aus der ein französischer Wein wird, garantiert, dass Wein aus Frankreich immer nach dem Boden schmeckt , auf dem er gewachsen ist. Sie brauchen kein Expertenwissen, sondern nur Ihre Sinnesorgane und Ihr Geschmacksempfinden. C’est tout. Damit sind Sie für einen Streifzug durch die Weinregionen und Stilrichtungen bestens gerüstet. (hz)

Mehr Infos über den französischen Wein ­­erhalten Sie zum Beispiel unter der Webseite www.vindefrance-cepages.org/de