Die Ingenieure aus dem Technocentre in Gnyancourt ­liessen sich für den Auftritt des futuristischen Innenraums stark vom aktuellen Möbeldesign animieren. Sie hatten denn auch bei der Twin’Z-Entwicklung eng mit dem britischen Industriedesigner Ross Lovegrove zusammengearbeitet. Die neueste Fahrzeugstudie aus dem Hause Renault orientiert sich am Lebenszyklus des Menschen.

Auf nur 3,62 Metern Länge bietet der Concept Car überraschend grosszügige Platzverhältnisse. Gegenläufig angeschlagene Türen und der Verzicht auf die ­Mittelsäule erleichtern den Einstieg. Der Twin’Z ist für Menschen konzipiert, die in der Lebensmitte stehen und ihre Zeit ­aktiv und dynamisch gestalten. Das Grunddesign stammt von Renault und wurde vom Lovegroves-Team im Detail vollendet. Dies betrifft vor allem die ­Gestaltung der Scheinwerfer, Rücklichter, Stossfänger, Räder und des markanten LED-Leuchtbands, das sich auf beiden Seiten über das Fahrzeug erstreckt. Das Interieur hat Lovegrove komplett entworfen und realisiert. Bei der Karosserie liess er sich vom französischen Künstler Yves Klein (1928–1962) inspirieren, der für ­seine monochromen Ultramarin-Bilder bekannt ist. Der weiche Lack hat die ­Haptik von Samt. Die Formgebung ist vom ­Renault 5 und vom Twingo der ­ersten Generation beeinflusst. Markante Merkmale sind die hohe Gürtellinie und die grossformatigen, weit in die Ecken ­gerückten 18-Zoll-Räder. (hz)

Beim Twin’Z handelt es sich um eine Studie. Ob diese je gebaut wird, ist noch längere Zeit offen.