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Barbara Frei
Quelle: PD

PersonBarbara Frei

Ihr Weg war vorgezeichnet, auch wenn er damals noch deutlich ungewöhnlicher war als heute: Barbara Frei (51) studierte ebenso wie ihr Vater Maschinenbau an der ETH. Nach dem Vordiplom war sie die einzige Frau im Studiengang. Heute ist sie die mächtigste Schweizerin in der Industrie: Sechs Milliarden Euro Umsatz unterstehen ihr als Leiterin der Sparte Industrieautomation, des kleineren der beiden Geschäftsfelder beim französischen Konzern Schneider Electric (130 000 Mitarbeitende).

Dafür ist sie relativ wenigen Leuten ein Begriff: «Ich finde es gar nicht so schlecht, abseits von Schlagzeilen und der öffentlichen Wahrnehmung zu stehen. Das macht die tägliche Arbeit oft leichter», sagt sie. Frei hat sich hochgearbeitet, war erst lange Jahre bei ABB, wechselte dann zu Schneider, erst als Deutschland-Chefin, wurde dann Verantwortliche für die deutschsprachigen Länder, schliesslich Europa-Chefin und Konzernleitungsmitglied.

Frei nimmt ihre Aufgabe vom heimischen Horgen aus wahr, nicht von der Konzernzentrale in Paris oder von Hongkong, wo der CEO sitzt: «Wer in lokalen Märkten etwas erreichen will, muss dort auch Präsenz zeigen. Und das nicht nur mit einer kleinen Niederlassung», sagt sie. Gerade wurde Frei zur «Verwaltungsrätin des Jahres» gekürt: Bei Swisscom und der Immobiliengesellschaft Swiss Prime Site sitzt sie in den Boards.

(Stand: Dezember 2021)

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