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Kristiy und Ernesto Bertarelli
Quelle: Amelia Troubridge

PersonFamilie Bertarelli

Mit Uhrenherstellern wie Audemars Piguet oder Hublot hat er schon zusammengearbeitet. Nun holte Ernesto Bertarelli (55) Omega ins Boot. Gemeinsam lancierten sie Ende Juli eine Alinghi-Edition des legendären Modells Speedmaster. «Es ist der perfekte Beginn unserer Beziehung und ein echtes Zeichen dafür, dass in Zukunft noch mehr kommen wird», sagt der passionierte Segler und zweifache Gewinner des America’s Cup. Zum Milliardär wurde Bertarelli 2006, als er mit Schwester Dona (52) und Mutter Maria Iris (80) den Familienkonzern Serono für über 16 Milliarden Franken an Merck verkaufte.  

Während sich die neu ernannte UNO-Sonderbotschafterin Dona als Investorin, Philanthropin und Meeresschützerin engagiert, sorgt Ernesto dafür, dass sich das Kapital bestenfalls vermehrt. Immerhin ist es ihm im Corona-Jahr dem Vernehmen nach gelungen, das Familienvermögen auf Vorjahresniveau zu halten – dank Investitionen mit Schwergewicht in Life Sciences und Biotechnologie. Investiert wurde ein dreistelliger Millionenbetrag, primär über Forestay Capital und Gurnet Point Capital, die zur Familienholding Waypoint Capital gehören.

Für Aufsehen sorgte Bertarelli aber eher mit einem privaten Engagement. So erwarb er im Frühjahr eine Beteiligung von 3,4 Prozent am Sportwagenbauer Aston Martin. Auf rasche Buchgewinne dürfte er trotz aktuell tiefer Bewertung der Aktie kaum spekulieren; seit dem Börsengang 2018 geht es nur abwärts – um rund 90 Prozent. Von Interesse für ihn ist wohl eher, dass Aston Martin ab 2021 in der Formel 1 das Comeback als Werksteam geben wird.

(Stand: November 2020)

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