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Hockey: inaugurazione neobattezzata Cornèr Arena. Nella foto, Vittorio Cornaro Direttore Generale del Gruppo Cornèr Banca all'nterno della neobattezzata Cornèr Arena. © Ti-Press / Samuel Golay
Quelle: ©Ti-Press

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Die Zeiten, in denen Italiener ihr Schwarzgeld im Tessin versteckten, sind längst vorbei. Jetzt hat die Covid-19-Krise die Geschäfte mit italienischen Kunden zusätzlich erschwert. Kein Wunder, dass sich der Tessiner Bankenplatz konsolidiert. Eine Ausnahme bildet die Cornèr Bank. Die schlägt sich im schwierigen Umfeld gut. 2019 baute das von Vittorio Cornaro (48) geleitete Institut die Kundeneinlagen im Vergleich mit dem Vorjahr von 5,48 auf 5,89 Milliarden Franken aus. Der Nettogewinn blieb mit 54 Millionen Franken unverändert. Die Zahl der Mitarbeiter stieg leicht an.  

Mit einer Tier-1-Kapitalquote von 20,7 Prozent setzen die Cornaros auf Sicherheit und vorsichtiges Wachstum. Von einem systemrelevanten Risiko ist man weit entfernt. Seit 2015 zählt die Cornèr Bank laut The Banker Database zu den finanziell solidesten Schweizer Geldhäusern. Im laufenden Jahr rutschte das Tessiner Finanzinstitut in der Landeswertung jedoch vom zweiten auf den vierten Rang.

(Stand: November 2020)

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